Das Google-Schwesterunternehmen Waymo zeigt in einem 360-Grad-Video, wie autonome Autos unsere Umwelt wahrnehmen. Das Video ist Teil einer Imagekampagne, die Menschen die Angst vor autonomen Fahrzeugen nehmen soll.

Digility 2018

Ein sehendes Auto, wie soll das funktionieren? Computer Vision? Nie gehört. Dass sich ein Auto ohne menschliche Hilfe und wie von Geisterhand selbstständig durch die Straßen manövriert, ist vielen Menschen unheimlich. Der gefühlte Kontrollverlust ist riesig.

Damit sich autonome Fahrzeuge eines Tages im Alltag durchsetzen können, brauchen sie daher vor allem eines: das Vertrauen der Menschen. Entsprechend ringen Hersteller um Verständnis für die neue Technologie.

Rundumvideo aus Sicht eines Mitfahrers

Selbstfahrende Autos von Waymo haben seit 2009 mehr als fünf Millionen Meilen in 25 ausgewählten Städten zurückgelegt. Das ursprünglich von Google gegründete Unternehmen setzt auf hochauflösende Kameras, um andere Fahrzeuge, Personen und Gegenstände zu erkennen sowie ein System zur Abstand- und Geschwindigkeitsmessung.

Waymo zeigt nun in einem 360-Grad-Video, wie ein selbstfahrendes Auto diese Vielzahl an Sensoren dirigiert und synchronisiert, um durch sie unsere Umwelt in Echtzeit zu vermessen und sich zu orientieren. Zum Einsatz kommt ein Chrysler Pacifica, der auf dem Dach mit einer 360-Grad-Kamera ausgerüstet wurde. Das Video demonstriert die Objekterkennung des Fahrzeugs und welche Umgebungsdaten verarbeitet werden.

Laut einer Statistik der kalifornischen Verkehrsbehörde benötigten Waymos Roboterautos nur alle 9.000 Kilometer Hilfe von Sicherheitsfahrern. Die allgemeine Skepsis gegenüber selbstfahrenden Autos ist dennoch groß. Um Menschen die Angst zu nehmen, startet Waymo die Imagekampagne Let’s Talk Self-Driving. Das 360-Video ist Teil dieser Kampagne.

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| Featured Image: Waymo

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