Achtung: Bei diesem Video besteht akute Gefahr dem Wahnsinn zu verfallen. In 360-Grad präsentiert Fotograf John Hatfield 500 Simpsons-Videos auf 500 Monitoren – simultan. Hoffen wir mal, dass der US-Sender Fox das 360-Video als Kunstprojekt akzeptiert und keine Copyright-Klage rausschickt, sonst könnte es teuer werden. Das Video basiert auf einer 2D-Version von Omniverse, einem YouTube-Kanal, dessen Besitzer es sich zur Aufgabe gemacht hat, möglichst viele Folgen einer Serie gleichzeitig in einem Video abzuspielen. Das Ergebnis in 360-Grad ist sogar noch verstörender als das 2D-Gegenstück, jedenfalls dann, wenn man es via VR-Brille wie Google Cardboard oder Samsung Gear VR anschaut. Nur Agenten und Spione von Geheimdiensten haben wohl das nötige Training, um dieses Video länger als zehn Sekunden zu ertragen.

Das 360-Video ist nicht das erste Mal, dass die gelbe Familie aus Springfield in Kontakt mit der virtuellen Realität kommt. Bereits in einer Folge aus dem Jahr 1993 träumt Lisa Simpson davon, wie der Geschichtsunterricht der Zukunft aussehen könnte, wenn er in Virtual Reality stattfindet. In ihrer Vorstellung reisen die Schüler über einen VR-Helm in der Zeit zurück, um sich die historischen Geschehnisse direkt vor Ort anzusehen.

Simpsons – Genghis Khan (Defile What I Defile, Eat Who I Eat)

Eine komplette Übersicht über VR-Reverenzen in Simpsons-Folgen bietet die folgende Grafik:

simpsons_1993_2014_virtual_reality


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