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Die unsichtbaren Sensoren und Netzwerke in New York City

von Carolin Albrand12. Dezember 2015

360- oder VR-Videos müssen dem Zuschauer einen Anlass geben, sich als Teil einer Szene zu fühlen und sich umzusehen – ansonsten ist die freie Sicht nur ein überflüssiges Gimmick. In den bisherigen Reportagen hat das Wall Street Journal diesen Ansatz hervorragend umgesetzt. Im neusten Werk zeigt das WSJ nun, wie viele unsichtbare Sensoren und Netzwerke eine Großstadt wie New York City durchziehen.

Als Zuschauer steht man mitten auf dem Times Square und anderen Plätzen in New York. Die in der Umgebung bereits vorhandene oder geplante Sensorik wird im Augmented-Reality-Stil in das Sichtfeld eingeblendet. Unabhängig davon, wie man zum eigentlichen Thema steht, ist ‘The Invisible Networks Powering New York City’ ein gutes Beispiel dafür, wie VR-Journalismus für die Visualisierung von Daten sinnvoll eingesetzt werden kann. Wusstet ihr, dass beispielsweise die Mülltonnen in New York schon ebenso ausgereifte Sensorik eingebaut haben, wie aktuelle Smartphones – WLAN inklusive? Damit lässt sich nicht nur überwachen, wie voll sie bereits sind, sondern auch in Katastrophenszenarien könnten die Sensoren Daten übermitteln, die für die Planungen der Rettungskräfte wichtig sind. Auch um den Verkehrsfluss zu verbessern oder den Grad der Luftverschmutzung zu kontrollieren, können Sensordaten wichtige Informartionen liefern.

Für Gear-VR- oder Cardboard-Besitzer empfehlen wir den Download der Video-App VRIDEO, damit kann man die WSJ-Reportagen kostenlos in 2k/60FPS streamen. Der Web-Player ist dank Web-VR-Support auch mit Oculus Rift kompatibel. Natürlich kann man das Video auch normal im Browser ansehen und das Sichtfeld mit Maus oder Tastatur verändern.

 

| FEATURED IMAGE: WSJ (Screenshot bei VRIDEO)