Der 360-Grad-Film “Afterlife” erzählt von einer Familie, die mit einem tragischen Ereignis konfrontiert wird. Das Besondere am Film: VR-Zuschauer beeinflussen die Handlung unbewusst durch ihren Blick.

Nach einer Tragödie durchlaufen eine Mutter, ein Vater und ihre gemeinsame Tochter eine schwere Zeit. Der VR-Zuschauer nimmt durch die Augen eines Kindes an der Trauerbewältigung der Figuren teil.

Afterlife bietet mehrere Handlungsstränge: Je nachdem, welcher Figur man mit dem Blick folgt oder welches Objekt man anschaut, wird ein anderes Video abgespielt. Der Film bietet insgesamt 29 solcher Abzweigungen und als Ganzes mehr als 5.000 mögliche Kombinationen, sodass Filmdurchläufe recht verschieden ausfallen können.

Nahtlose Übergänge

Durch diese Wahlfreiheit gehört Afterlife zum Genre des interaktiven Films, das gut 50 Jahre alt ist. Die Verknüpfung zwischen zwei Videos soll dank einer speziellen Filmtechnik ohne Ladesequenzen und spürbaren Übergang klappen. Der VR-Zuschauer soll sich so ungestört in der Geschichte verlieren können.

Afterlife erscheint als dreiteiliger Film im ersten Quartal 2019 unter anderem für Oculus Rift, Oculus Go und Gear VR. Die erste Episode wird kostenlos sein. Im Vorfeld der Veröffentlichung will das kanadische Studio Signal Space Lab weitere Details zum Film bekanntgeben.

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Titelbild: Signal Space Lab

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