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Apple in 1987: In zehn Jahren sind Datenbrillen und Hologramme Standard

von Matthias Bastian12. Juli 2015

In 1987 veröffnete Apple ein Werbevideo der etwas anderen Art. Der damalige Geschäftsführer John Sculley präsentierte seine Visionen für die nächsten zehn Jahren im Rahmen einer Comedy-Show. Interessant sind dabei einige Voraussagen: Sprachsteuerung, 3D-Drucker, Hologramme und Datenbrillen sollten in 1997 der neue digitale Standard sein. Das Video wurde rund zwei Jahre nach dem Rauswurf von Steve Jobs gedreht.

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Dass es dafür nicht ganz gereicht hat, wissen wir mittlerweile. Aber: Bis 2017, also 30 Jahre nach diesen ersten Ideen, könnten Apples Visionen in weiten Teilen Realität werden. Mit Siri hat Apple viel für die Entwicklung von intelligenter Sprachsteuerung für Computer geleistet. Allerdings hat das Unternehmen aus Cupertino bisher wenig Anteil an neuen Virtual- und Augmented-Reality-Technologien.

Wann steigt Apple in Virtual Reality ein?

Noch überlässt Apple Konkurrenten wie Facebook mit Oculus Rift, Google mit Cardboard oder Google Glass und Microsoft mit HoloLens kampflos das Feld und die öffentliche Aufmerksamkeit. Das könnte sich aber schon bald ändern: Vor einigen Wochen kaufte Apple das deutsche Unternehmen Metaio, das sich auf Augmented-Reality-Anwendungen spezialisiert hat. Auch ein Patent für eine VR-Brille, die kompatibel mit dem iPhone sein soll, wurde schon in 2014 angemeldet. Außerdem zeigen Stellenausschreibungen, dass Apple verstärkt neue Mitarbeiter sucht, die sich speziell mit Virtual- und Augmented-Reality befassen.

Das Werbevideo von Apple aus 1987 ist in voller Länge hier als Stream verfügbar. Einen Überblick über aktuelle Produkte und Hersteller gibt es in unserem Datenbrillen– und VR-Brillen-Vergleich.

Schon 1987 sagte Apple die Zukunft vorher: Hologramme, Datenbrillen und Sprachsteuerung. Klick um zu Tweeten

| SOURCE: DailyMail online
| IMAGES: Daily Mail / Apple
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