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AR-App vereinfacht Zusammenarbeit über weite Distanzen

von Tomislav Bezmalinovic9. September 2017

Scope AR entwickelt seit 2011 AR-Anwendungen für industrielle Kunden, die einem schnellen und effizienten Wissensaustausch zwischen Mitarbeitern dienen. In einem Video zeigt das Unternehmen, wie Apples ARKit helfen kann, die Kommunikation zwischen einem Außendienstler und einem Fachmann im Büro einfacher zu gestalten.

Der Mitgründer des Unternehmens David Nedohin demonstriert die hauseigene App “Remote AR”, die mit dem Launch von iOS 11 Apples ARKit unterstützen wird. Mit der Anwendung kann ein Servicetechniker einen Experten im Büro anrufen und die Situation vor Ort per Video-Livestream teilen, sodass sich der Fachmann ein Bild machen und weitere Unterstützung bieten kann.

Was die App auszeichnet, ist deren AR-Funktionalität: Der Außendienstler kann Details einer Maschine oder Anzeige hervorheben, indem er sie mit dem Finger auf dem Display einkreist oder dreidimensionale Pfeile hinzufügt. Der Experte im Büro ist nicht zum Zuschauen verdammt, sondern kann ebenfalls digitale Elemente ergänzen, die sich von denen des Servicetechnikers farblich unterscheiden.

Stabile Verankerung im Raum

Da sich das ARKit die räumliche Position der Einblendungen relativ gut merken kann, kann der Techniker zwischen mehreren Objekten im Raum hin- und herbewegen, ohne dass die digitalen Elemente verschwinden. Nedohin demonstriert diese Beweglichkeit, indem er bei einem Fahrzeug in der Mitte einer Lagerhalle beginnt und den Raum nach beiden Seiten einmal durchquert.

“Mit unserer Technologie können Unternehmen ihre Arbeitskräfte mit Hilfe eines iPhones oder iPads mit Augmented Reality aufrüsten, sodass sie ihre Aufgaben noch schneller und präziser erledigen können. Das spart Zeit und Kosten”, sagt der CEO von Scope AR Scott Montgomerie in einer Pressemitteilung.

Da Remote AR schon länger existiert und als plattformunabhängiges Produkt entwickelt wurde, das neben iOS auch Android, Windows und Tango-Geräte unterstützt, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis eine ARCore-Integration folgt. Damit darf man einen ähnlichen Funktionsumfang für Android-Geräte erwarten.

| Via: Upload VR

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