Spatial will die AR-Arbeitsplattform der Zukunft erschaffen. Dafür bekommt das Startup acht Millionen US-Dollar Startkapital von Investoren.

Nutzer setzen sich eine AR-Brille auf und scannen den Raum, anschließend können andere Mitarbeiter die digitalisierte Umgebung virtuell betreten, selbst wenn sie eine große räumliche Distanz trennt. Wer keine AR-Brille besitzt, kann sich per Webcam oder Smartphone-Kamera hinzuschalten und wird auf einem virtuellen Bildschirm angezeigt.

AR-Nutzer erscheinen als Avatare. Um einen Avatar zu erstellen, wird lediglich ein 2D-Foto benötigt, aus dem das Programm ein 3D-Modell des Kopfs berechnet. Damit soll verhindert werden, dass neue Nutzer erst minutenlang einen Avatar erstellen müssen.

In den virtuellen Arbeitsraum können per Drag and Drop Dokumente, Webseiten, Bilder, 3D-Modelle sowie der eigene PC-Bildschirm geladen und geteilt werden.

Zuerst für Virtual Reality konzipiert

Spatial möchte so viele AR-Brillen wie möglich unterstützen, den Anfang machen Hololens und Magic Leap One. Interessierte können sich auf der offiziellen Internetseite für den Betazugang anmelden. Zu den bisherigen Kunden gehören Microsoft, Ford und die NASA.

Das Startup wurde 2016 von Anand Agarawala und Jinha Lee gegründet. Beide haben bei Unternehmen wie Google und Samsung Erfahrung mit der Entwicklung von 3D-Interfaces und Augmented Reality  sammeln können.

Spatial hätte zuerst eine reine VR-App werden sollen, im späteren Verlauf habe sich das Team jedoch für Augmented Reality entschieden. “AR ist besser geeignet für Meetings. Man kann Augenkontakt behalten, seinen Computer und sein Smartphone benutzen, auf realen Whiteboards schreiben und mit der Welt interagieren”, sagt Agarawala gegenüber Engadget.

| Featured Image: Spatial | Source: Engadget

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