Gesichtsmasken! Das ist das, was Augmented Reality für Endverbraucher derzeit am besten leisten kann. Snap bringt den digitalen Fasching mit der Tiefenkamera des iPhone X auf ein neues Niveau.

Digility 2018

Snap veröffentlicht in der Snapchat-App drei neue Gesichtsmasken, die die Tiefenkamera des iPhone X einsetzen. Die Kamera-Projektor-Kombination wirft rund 30.000 Infrarotpunkte ins Gesicht, registriert dort deren Position und vermisst es auf diese Art. Laut Apple kann das System bis zu 50 einzelne Gesichtsmuskeln erfassen.

Dank der Tiefenkamera können selbst sehr feine Gesichtsbewegungen mit den Animationen der neuen Snap-Masken synchronisiert werden. Im Ergebnis wirken diese optisch ziemlich glaubhaft. Insbesondere die Wrestler-Maske sieht eher aus wie aufgemalt, statt nur digital aufs Gesicht projiziert.

Der glaubhafte Look wird auch dadurch erreicht, dass die Snap-Masken aufs Umgebungslicht reagieren und Schatten und Highlights im Gesicht und aus der Umgebung wiedergeben. Die Trennung von Vorder- und Hintergrund funktioniert ebenfalls besser, sodass der Hintergrund einer Szene für einen natürlicheren Bildeindruck unscharf dargestellt werden kann.

Laut Apple dürfen die bei den digitalen Masken protokollierten Gesichtsdaten von Entwicklern nicht für Werbezwecke oder die Wiedererkennung einzelner Nutzer ausgewertet werden. Werbliche Inhalte – also zum Beispiel eine Gesichsmaske passend zum aktuellen Kinohit – sind hingegen erlaubt.

Im vergangenen Oktober versprach Apple-Chef Tim Cook, dass noch viel von der im iPhone X verbauten Technologie und speziell Smartphone-AR zu erwarten sei.


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