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Augmented Reality: So könnte die AR-App von IKEA aussehen

von Tomislav Bezmalinovic24. Juli 2017

Augmented Reality mit dem Smartphone ist nicht nur eine Spielerei, sondern kann im Alltag sinnvoll eingesetzt werden. Das beweist ein US-Entwickler, der eine App auf der Basis von Apples ARKit schuf, mit der sich reale Räume mit Hilfe digitaler Möbel einrichten lassen.

Im Juni bestätigte ein IKEA-Manager, dass sein Unternehmen mit Apple zusammen an einer AR-App für iOS-Geräte arbeitet. “Das wird die erste AR-App sein, die es erlaubt, verlässliche Kaufentscheidungen zu treffen”, verspricht Michael Valdsgaard. Nutzer sollen mit der Anwendung fotorealistische 3D-Modelle von Möbeln aus dem IKEA-Katalog auswählen  und millimetergenau im eigenen Raum platzieren können.

Wie das aussehen könnte, zeigt der Indie-Spielentwickler Asher Vollmer, der das mobile Kultknobelspiel “Threes” schuf. Vollmer experimentierte mit Apples ARKit und führt das Ergebnis auf Twitter vor:


Vollmers App bietet eine reiche Auswahl an digitalen Einrichtungsgegenständen. Hat man sich für ein Möbelstück entschieden, kann man es aus der Luft an eine vordefinierte Stelle fallen lassen. Danach lässt es sich in in der Breite, Höhe und Tiefe dynamisch anpassen. Binnen einer Minute hat Vollmer einen leeren Raum mit einem Sessel, einem Tisch, einer Pflanze, einer Lampe und einem Kamin ausgestattet.

Für seine AR-Demo hat Vollmer viel Aufmerksamkeit bekommen, weshalb er sich entschloss, die App weiterzuentwickeln und beim Start von iOS 11 im Herbst zu veröffentlichen. Interessierte können sich für einen Newsletter anmelden, um über das Erscheinen der App benachrichtigt zu werden.

| Featured Image: Asher Vollmer via Twitter (Screenshot) | Source: Mashable

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