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Augmented Reality: Meta 2 AR-Brille geht in den Versand

von Tomislav Bezmalinovic21. Dezember 2016

Update vom 21. Dezember:

Wie Meta im eigenen Blog bekannt gibt, startet der Versand der Augmented-Reality-Brille Meta 2 ab sofort. Alleinstellungsmerkmal der Brille ist das für AR-Verhältnisse recht weite Sichtfeld von circa 90 Grad. Das Display löst mit 2550 x 1440 Pixeln auf.

Viel Wert legt Meta außerdem auf das natürliche Nutzerinterface, das den Umgang mit Inhalten allein durch Hand- und Fingerbewegungen ermöglichen soll. In Metas Werbesprech ist das Gerät daher eine “Natural Machine”. Ergänzend lassen sich Maus und Tastatur anschließen.

Das Gerät wird mit einer Entwicklungsumgebung ausgeliefert, die an Unity andockt. Das SDK unterstützt von Haus aus Windows-Apps wie Microsoft Office.

Ursprünglicher Artikel vom 16. Dezember 2016: Augmented Reality: Video zeigt Unboxing der AR-Brille Meta 2

Die Auslieferung von Meta 2 scheint näher zu rücken. Das Unternehmen veröffentlichte jetzt ein Video, in welchem die Verpackung des Geräts und einige Demos vorgeführt werden.

Zum Lieferumfang gehört nicht nur der AR-Helm und eine Reihe von Kabeln, die zum Betrieb erforderlich sind, sondern auch eine Schutzhülle aus Stoff, sowie eine gepolsterte Unterlage, auf dem das Gerät platziert werden kann, um die Linsen zu schonen.

Nachdem das Gerät an einen PC angeschlossen und die Software installiert ist, werden eine Reihe Demos vorgeführt, die mit der Kamera der Brille aufgezeichnet wurden. Dabei sieht man im Raum schwebende Würfel samt Globus, die auf Berührungen der Hand reagieren, sowie eine Zahl nebeneinander angeordneter 2D-Browserfenster.

Im Video zu sehen ist Ryan Pamplin, der das Marketing des Produkts leitet. Pamplin zufolge soll der Zeitraum für die Vorbestellung bis Ende des Jahres auslaufen. Es ist also mit einer baldigen Auslieferung des Geräts zu rechnen. Die Brille werde danach zu einem höheren Preis angeboten. Bei der Augmented World Expo im Oktober sagte Pamplin, dass bereits zehntausende Vorbestellungen für das Entwicklerkit eingegangen seien.

Wie gut das Gerät wirklich ist, weiß nur das Unternehmen

Der Augmented-Reality-Helm wurde im Februar auf einer Ted-Konferenz vorgestellt. Zeitgleich fiel der Startschuss für Vorbestellungen. Das Unternehmen versprach eine Auslieferung bis zum dritten Quartal 2016.

Seitdem gab es, abgesehen von vereinzelten und eher durchwachsenen Hands-on-Berichten in den US-Medien, kaum aussagekräftige Informationen zum Gerät, das mit 949 US-Dollar eine günstigere Alternative zu Microsofts Hololens darstellt. Meta bietet mit 90 Grad ein weitaus größeres Sichtfeld als Hololens, muss aber per Kabel an ein externes Zuspielgerät angeschlossen werden.

Auf der Augmented World Expo im Oktober zeigte Pamplin eine Reihe von Videos, die die Fähigkeiten des AR-Helms demonstrieren sollten. Das Gerät selbst hatte er auch im Gepäck, kurioserweise jedoch ohne dazugehörigen PC.

So konnte das Entwicklerkit vor Ort nicht in Betrieb genommen und ausprobiert werden. An mangelndem Selbstvertrauen des Unternehmens kann das nicht gelegen haben: Im gleichen Monat kündigte Meta an, dass die eigenen Mitarbeiter demnächst nicht mehr mit dem Monitor, sondern mit dem AR-Helm arbeiten würden.

Vorbestellungen für Meta 2 werden hier entgegennommen.

| Featured Image: Meta

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