Update vom 7. August 2018:

Electronauts ist ab sofort für HTC Vive und Oculus Rift bei Steam (für 16,79 Euro, aktuell auf 15,11 Euro herabgesetzt) und für Oculus Rift im Oculus Store (für 19,99 Euro, aktuell auf 17,99 Euro herabgesetzt) erhältlich.

Die PSVR-Version ist ebenfalls ab heute im Playstation Store verfügbar und kostet 20,99 Euro. PS-Plus-Abonnenten kriegen das Spiel 20 Prozent günstiger für 16,79 Euro.

Update vom 1. August 2018:

Electronauts kommt früher als erwartet: Die VR-Jamming-App erscheint am 7. August für HTC Vive und Oculus Rift bei Steam und im Oculus Store für 20 Euro und für Playstation VR im Playstation Store für 18 Euro.

In der PC-VR-Version können zwei VR-Nutzer miteinander musizieren, egal welche VR-Brille sie nutzen und im welchen Store sie Electronauts gekauft haben. Die PSVR-Variante unterstützt keinen Mehrspielermodus.

Ebenfalls am 7. August erscheint die Arcade-Version von Electronauts. Am besten ihr fragt die VR-Spielhalle in eurer Nähe, ob sie Electronauts anbieten und probiert die App selbst aus. Ich hatte auf der diesjährigen GDC Gelegenheit dazu und war begeistert (siehe Artikel unten).

Die Entwickler Survios (“Raw Data”, “Sprint Vector”) veröffentlichen außerdem eine Liste der remixbaren Tracks:

  • The Chainsmokers – Roses (ft. ROZES)
  • ODESZA – Say My Name (ft. Zyra)
  • Steve Aoki & Boehm – Back 2 You (ft. WALK THE MOON)
  • Tiesto & John Christian – I Like It Loud (ft. Marshall Masters & The Ultimate MC)
  • ZHU & Tame Impala – My Life
  • ZHU & NERO – Dreams
  • ZHU – Intoxicate
  • 12th Planet – Let Me Help You (ft. Taylr Renee)
  • Netsky – Nobody
  • Dada Life – B Side Boogie, Higher Than The Sun, We Want Your Soul
  • Keys N Krates – Dum Dee Dum [Dim Mak Records]
  • Krewella & Yellow Claw – New World (ft. Vava)
  • Krewella – Alibi
  • Amp Live & Del The Funky Homosapien – Get Some of Dis
  • DJ Shadow – Bergshrund (ft. Nils Frahm)
  • 3LAU – Touch (ft. Carly Paige)
  • Machinedrum – Angel Speak (ft. Melo-X), Do It 4 U (ft. Dawn Richard)
  • People Under The Stairs – Feels Good
  • Tipper – Lattice
  • TOKiMONSTA – Don’t Call Me (ft. Yuna), I Wish I Could (ft. Selah Sue)
  • Reid Speed & Frank Royal – Get Wet
  • AHEE – Liftoff
  • BIJOU – Gotta Shine (ft. Germ) [Dim Mak Records]
  • Anevo – Can’t Stop (ft. Heather Sommer) [Dim Mak Records]
  • KRANE & QUIX – Next World [Dim Mak Records]
  • B-Sides & SWAGE – On The Floor [Dim Mak Records]
  • Gerald Le Funk vs. Subshock & Evangelos – 2BAE [Dim Mak Records]
  • Max Styler – Heartache (Taiki Nulight Remix), All Your Love [Dim Mak Records]
  • Riot Ten & Sirenz – Scream! [Dim Mak Records]
  • Fawks – Say You Like It (ft. Medicienne) [Dim Mak Records]
  • Taiki Nulight – Savvy [Dim Mak Records]
  • Jovian – ERRBODY
  • Madnap – Heat
  • MIKNNA – Trinity Ave, Us
  • 5AM – Peel Back (ft. Wax Future)
  • Jamie Prado & Gregory Doveman – Young (Club Mix)
  • Coral Fusion – Klip [Survios original]
  • GOODHENRY – Wonder Wobble [Survios original]
  • Starbuck – Mist [Survios original]

Das folgende Mixed-Reality-Video zeigt, wie sich Electronauts spielt:

Ursprünglicher Artikel vom 5. April 2018:

Berauschendes Electro-Jamming in der Virtual Reality – “Electronauts” ausprobiert

Mit Electronauts jammen VR-Nutzer alleine oder zu zweit in der Virtual Reality und zaubern auch ohne musikalische Kenntnisse elegante Elektromusik. Ich habe Survios’ trippige VR-App auf der GDC ausprobiert und war überrascht von dessen Zugänglichkeit und Unterhaltungsfaktor.

Survios ist eines der vielseitigsten VR-Studios: Mit Raw Data produzierten die Entwickler einen archetypischen VR-Actiontitel, mit dem Laufspiel Sprint Vector zeigten sie, dass rasante Fortbewegung magenverträglich sein kann und mit dem vor kurzem angekündigten Boxtitel Creed: Rise to Glory möchte das Studio VR-Nahkämpfe auf eine neue Realismus-Stufe heben.

Mit dem Ende 2017 angekündigten Electronauts wagen sich die Entwickler zum ersten Mal ins Gebiet der Musik vor. Als “Elektronaut” schlüpft man in einen futuristischen Raumanzug und sieht halbkreisförmig angeordnete Pulte vor sich. In der Mitte dieses Setups befinden sich würfelförmige Module, die für diverse Instrumente und Tools stehen.

Mit den 3D-Controllern kann man diese Module greifen und auf ein beliebiges Pult ziehen, schon erscheint die betreffende Gerätschaft. Man kann den Aufbau seines musikalischen Hardware-Setups folglich selbst bestimmen und während einer Session binnen Sekunden umbauen – etwas, das nur in der Virtual Reality möglich ist.

Schrille Neon-Ästhetik

Unter den Gerätschaften befinden sich Tools wie ein Sequenzer, mit dem man die Tonfolge und -höhe eines Stücks beeinflussen kann und ein Visualisierungstool, über das die Nutzer die VR-Umgebung vollständig austauschen und Parameter visueller Effekte anpassen können. Denn in Electronauts ist man DJ und VJ zugleich. Gestalterisch scheint der Titel von Daft Punk, Air, Tron und der Neon-Ästhetik der 80er inspiriert zu sein. Diese Kombination wirkt schrill und ungewohnt, aber gefällt.

Neben den Werkzeugen gibt es Instrumente in verschiedenen Varianten. Das prominenteste ist eine Abwandlung des Xylophons, das statt aus Holzstäben aus Kugeln besteht, die passende Töne von sich geben, sobald man sie mit den virtuellen Schlägeln berührt. Ziemlich abgefahren ist Tisch ein mit runden Objekten. Greift man sie und schleudert sie in den Raum, zerplatzen sie wie eine Granate mitten in der Luft und geben dabei Klänge von sich. Ziemlich cool!

Eine Musik-App für jede und jeden

Das Wunderbare an Electronauts: Es ist so intuitiv und selbsterklärend gebaut, dass man ohne Tutorials oder sonstige Erklärungen bereits nach einer Minute losjammen und sich von der eigenen Musik treiben lassen kann. Apropos eigen: Mit Electronauts baut man nicht wirklich eigene Tracks, sondern remixt mitgelieferte Stücke. Die App ist nicht als Alternative zu professioneller Musikerstellungssoftware gedacht, sondern will einen möglichst zugänglichen, unterhaltsamen und verspielten Zugang zu Musik schaffen.

“Electronauts ist eine VR-Erfahrung, die Spielern Macht über die Musik geben und dabei zugleich sicherstellen will, dass sie stets gut klingt”, erklärt Entwickler Henry Halvorson gegenüber VRODO. “Unser Ziel war, dass sich die Leute in VR wohlfühlen. Wir wollen musikalische Laien in die Virtual Reality bringen und sie tolle Musik machen lassen, ohne dass sie etwas von Musik verstehen müssen.”

Zu zweit noch schöner

Die App bietet einen Zweispieler-Modus, sodass man gemeinsam musizieren kann. Die Elektronauten erscheinen auf der gleichen Bühne und teilen sich die Instrumente und Werkzeuge. Auf dem Survios-Stand der GDC demonstrierten Mitarbeiter und Besucher den Mehrspielermodus (siehe Video unten).

Wenige Tage zuvor legte bei der Unity-Party ein DJ auf, während Survios-Entwickler in Electronauts live dazu improvisierten. Rein virtuelle Konzerte wie in TheWaveVR, die von mehreren VR-Nutzern gleichzeitig besucht werden können, sind nicht geplant.

Aktuell arbeitet das Team daran, neue Tracks einzubinden und kooperiert dafür mit den norwegischen Musikproduzenten und Grammy-Gewinnern Stargate, die für Electronauts Musik von international gefeierten Künstlern, Produzenten und DJs unterschiedlicher Genres aufbereiten. Nutzer können dann in bekannte Musikstücke eintauchen und diese live neu abmischen. Wer selbst Musik beisteuern möchte, kann sich auf der offiziellen Internetseite für die Creators Beta anmelden.

Electronauts erscheint später in diesem Jahr für Oculus Rift, HTC Vive (für PC und Mac) und Playstation VR.

| Featured Image: VRODO

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