Laut Schätzungen sind weltweit mehr als 500 Millionen ARKit-kompatible Geräte am Markt. Entwickler reagieren dennoch eher verhalten auf die neue AR-Plattform, wie ein Bericht zeigt.

Apptopia analysiert Daten aus Apples App Store und Google Play. Das Unternehmen berichtet gegenüber Venturebeat, dass bis Ende 2017 825 Apps mit ARKit-Funktionalität im App Store erhältlich waren. Die Plattform startete Mitte September mit dem Launch von iOS 11.

Apptopia berichtet weiter, dass der Nachschub neuer ARKit-Apps und ARKit-Integrationen bestehender Apps wie Pokémon Go nach dem Launch stetig abnahm. Zum Jahresende seien es nur noch halb so viel gewesen wie zum Launch.

Zahlen verdeutlichen den Rückgang: Im September waren 300 iOS-Apps mit ARKit kompatibel. Im Oktober kamen 205 weitere hinzu. Im November wuchs die Zahl an Apps mit ARKit-Unterstützung um 152. Erst im Dezember war wieder ein leichter Anstieg neuer ARKit-kompatibler-Apps zu verzeichnen: 168 waren es an der Zahl.

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Die Zahl neuer ARKit-Apps oder ARKit-Integrationen nahm seit dem Launch stark ab. BILD: Apptopia

Nützliche Apps sind in der Unterzahl

Laut Apptopia machen Spiele mit 30 Prozent den größten Anteil an ARKit-kompatiblen Apps aus. 13,2 Prozent entfallen auf Unterhaltung, 7,8 Prozent auf Foto und Video. Damit dienen mehr als 50 Prozent der verfügbaren Apps dem Zeitvertreib.

Apps, die Nutzen stiften oder im Alltag helfen, machen 11,9 Prozent aus. Die Zahl legt nahe, dass der Alltagsnutzen von Smartphone-AR außerhalb des Entertainments bislang recht begrenzt ist oder von Entwicklern noch nicht ausgeschöpft wurde. Immerhin 7,8 Prozent entfallen auf Lern-Apps.

Fast ein Viertel der ARKit-kompatiblen Anwendungen lässt sich keiner dieser Kategorien eindeutig zuordnen. Das zeigt, dass Smartphone-AR noch tief in der Experimentierphase steckt.

Noch mehr Aussagekraft hätten Nutzungsstatistiken, in die jedoch nur Apple Einsicht hat. Das Unternehmen hat bisher keine Zahlen veröffentlicht.

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Die Mehrheit der ARKit-Apps dienen dem Zeitvertreib. BILD: Apptopia

| Featured Image: Ikea | Source: Venturebeat

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