Wenn sich Google im großen Stil ins Gaming-Geschäft einmischt, könnte Virtual Reality davon profitieren.

Digility 2018

Die Webseite Kotaku beruft sich auf anonyme Quellen und berichtet, dass sich Google intensiv mit dem Aufbau einer Gaming-Plattform befasst. Im Zentrum soll eine Streaming-Plattform mit dem Codenamen “Yeti” stehen. Erste Gerüchte zu Yeti gab es schon im vergangenen Februar.

Yeti soll technisch anspruchsvolle PC-Spiele über Cloud-Computing auf Plattformen mit schwacher Hardware oder sogar direkt im Browser verfügbar machen. Eine Hardware, die mit dem Streaming-Service verbunden wird, soll ebenfalls in Planung sein.

Derzeit soll Google versuchen, Entwickler für Yeti zu begeistern oder ganze Studios zu übernehmen. Anfang Januar stellte Google den Videospiele-Manager Phil Harrison ein. Harrison arbeitete 16 Jahre lang für Sony Playstation und war an der Markteinführung der ersten Konsole beteiligt.

Nach seiner Zeit bei Sony arbeitete Harrison unter anderem für Microsoft Xbox und Atari. Seine Aufgabe bei Google ist nicht bekannt, er selbst bezeichnet sie als “einmalige Chance”.

VR-Gaming ist bei Google bereits Thema

Bei Virtual Reality ist Google mit der Daydream-Plattform bereits im Gaming-Markt aktiv und lässt exklusive Apps und Spiele entwickeln.

Im Mai 2017 kaufte der Konzern das auf VR spezialisierte Spielestudio Owlchemy Labs auf. Dessen VR-Spiele – Job Simulator und Vacation Simulator – sind technisch bedingt bislang nicht mit einer Daydream-Brille kompatibel.

Owlchemy-Gründer Alex Schwartz sprach im März 2018 davon, dass Google sein Studio intensiv unterstütze und eine langfristige Vision für Virtual Reality habe. Schwartz stieg Ende Juni bei Google aus, Owlchemy Labs macht unter neuer Führung wie gehabt weiter.


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