Nvidias Grafikkarten mit dem 70er Kürzel sind beliebt: Sie rücken nah heran an die Leistung der Highend-Modelle, sind aber günstiger. Sie sind das Preis-Leistungs-Produkt in Nvidias Gamer-Portfolio. Die RTX 2070 soll allerdings erst im November erscheinen, also deutlich nach den Spitzenmodellen RTX 2080 und RTX 2080 Ti.

Die US-Webseite wccftech berichtet, dass Nvidia den Start der RTX 2070 bis in den November hinauszögern möchte. Frühester Termin für den Marktstart sei Ende Oktober.

Der mögliche Grund: Die 70er Modelle könnten sich besonders stark auf die Verkaufszahlen der aktuellen 10er Serie auswirken. Da von den alten Karten noch große Stückzahlen am Markt vorhanden sind, könnte Nvidia Zeit gewinnen wollen für den Abverkauf.

Voraussichtlich zeitgleich mit der RTX 2070 soll auch die 2060er Karte erscheinen. Bei der sei laut des Berichts noch nicht raus, ob sie ebenfalls das RTX-Kürzel tragen wird.

RTX steht für das aufwendige Lichtrenderverfahren Ray Tracing, das viel Rechenleistung beansprucht. Womöglich ist das 60er Modell zu schwach auf der Brust.

Nvidias RTX 2080 soll wie angekündigt ab dem 20. September in “sehr großen” Stückmengen verfügbar sein. Eine erste Lieferung sei für den 10. September vorgesehen. Nvidia soll darauf hoffen, dass sich die RTX 2080 besonders gut verkauft.

Die schnellere RTX 2080 Ti soll ab dem 27. September erscheinen mit einer kleineren Erstauslieferung ab dem 15. September. Der Großteil der Vorbestellungen soll im Oktober ausgeliefert werden.

Ausgewählte Händler werden priorisiert beliefert

Weiter heißt es, dass Nvidia größere Mengen der neuen RTX-Karten ausgewählten Händlern priorisiert zur Verfügung stellen wird. In den USA sind das Amazon, Microcenter, Best Buy und Frys. Andere Händler werden zwar auch versorgt, bekommen aber weniger Karten.

Dazu passt ein früherer Bericht der US-Wirtschaftsseite “Barron’s”, nach dem Nvidia die Verfügbarkeit der neuen RTX-Karten an den erfolgreichen Abverkauf der Vorgängermodelle knüpft. Händler sollen die Preise für die 10er Serie stärker senken.

Im Juli hieß es noch, die Nachfrage für die alten Karten sei verhalten. Seit etwa Ende Juli sinken die Preise etwas, allerdings noch nicht signifikant.


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