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Bericht: Playstation VR kann offenbar bei Angstzuständen helfen

von Matthias Bastian13. Februar 2017

Ein Blogger, der unter Angstzuständen leidet, berichtet, dass ihm das Eintauchen in die Virtual Reality mit Playstation VR als beruhigender Zufluchtsort dient. Natürlich ist so eine Erzählung nur ein Einzelfall, der nicht generalisiert werden sollte.

Er habe sich anfangs Sorgen gemacht, ob er aufgrund seiner “täglichen, heftigen Angststörungen” überhaupt mit einer VR-Brille klar komme, schreibt der Gamer und Blogger Jake Green in einem aktuellen Beitrag. Ihm war es nicht geheuer, wie sich das neue Medium auf seine Psyche auswirken könnte. Trotz dieser Sorge unterzog er sich dem Selbstversuch und besorgte sich Sonys VR-Brille Playstation VR.

Seit zwei Monaten habe er das Gerät nun in Betrieb und er könne – zumindest für seinen individuellen Fall – Entwarnung geben. Die VR-Brille habe seine psychische Erkrankung nicht verschlimmert. Das Gegenteil sei der Fall: Playstation VR würde ihm dabei helfen, seine täglichen Angststörungen besser in den Griff zu bekommen.

“Virtual Reality gibt mir die Möglichkeit, mich auf eine beispiellose Art völlig der Realität zu entziehen”, schreibt Green. Keine andere Form des Eskapismus sei damit vergleichbar, auch herkömmliche Monitorspiele nicht. Nur mit der VR-Brille sei sein Verstand völlig auf die virtuelle Umgebung fokussiert.

Wenn sich die Angststörungen in der Nacht besonders heftig manifestieren, würde er sich die VR-Brille aufsetzen: “Die Stunden verfliegen und ich merke, dass ich nicht über meine Angst nachgedacht oder sie bemerkt habe.” In der Vergangenheit habe er nicht die Gelegenheit gehabt, “den eigenen Verstand auf die gleiche Art zu verlassen”.

Green benutzt die VR-Brille bewusst, um zu meditieren. Dafür lädt er einfach die Demo Disc von PSVR und hält sich im Menü auf – einem weißen Raum. Da er in einer lauten und hektischen Umgebung lebe, würde er im realen Leben keinen Rückzugsort finden. “Ein Raum frei von jeder Ablenkung ist unschätzbar wertvoll.”

Nach seinen Erlebnissen sei er davon überzeugt, dass die Technologie außerhalb des Gamings großen Nutzen stiften könne, beispielsweise in der Therapie.

| Featured Image: Pexels, Public Domain

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