Auf der E3 kündigte Bethesda drei neue VR-Erfahrungen an. Laut PR-Manager Pete Hines will das Studio auch weiterhin in das Medium investieren – allerdings nur, wo es auch Sinn ergibt.

Gemäß Bethesda-Vize Pete Hines spielen die eigenen Studios eine tragende Rolle bei der Frage, ob ein VR-Spiel entwickelt wird. Zum Mutterunternehmen Zenimax gehören Studios wie id Software, das Doom VFR schuf und die Escalation Studios, die für die VR-Portierung von Fallout 4 und Skyrim verantwortlich waren. Die Arkane Studios (Dishonored-Reihe) und MachineGames (Wolfenstein-Reihe) gehören ebenfalls Zenimax.

“Jedes unserer Studios denkt darüber nach, was es für welche Plattformen herausbringen kann. Aber es wird immer um die Frage gehen, ob das Timing und die Erfahrung passt”, sagt Hines gegenüber Upload VR. Es sei Aufgabe der Studios, Vorschläge in diese Richtung zu machen. Die Entwickler müssten mit einer Idee kommen und sagen, wie sie sie umsetzen wollen.

“Virtual Reality ist noch immer auf unserem Radar und etwas, das wir weiter unterstützen möchten.  Aber wir müssen von Fall zu Fall entscheiden, wo es passt und Sinn ergibt.” Zumindest finanziell hat die Entwicklung von Fallout 4 VR, Skyrim VR und Doom VFR für Bethesda Sinn ergeben: Laut Pete Hines ist das Unternehmen sehr zufrieden mit den Verkaufszahlen.

Die großen Studios zögern

Bethesda gehört zu den wenigen großen Studios, die Inhalte für Virtual Reality produzieren. Sony und Oculus stecken zwar ebenfalls Geld in die Entwicklung von Software, sind jedoch gleichzeitig VR-Plattformbetreiber.

Dann gibt es noch Ubisoft, das seit 2016 drei größere VR-Spiele veröffentlicht hat (Eagle Flight, Werewolves Within, Star Trek: Bridge Crew) und an dem Weltraumballerspiel Space Junkies und dem interaktiven VR-Thriller Transference arbeitet.

Auf der E3 2018 kündigte Bethesda drei neue VR-Erfahrungen an: Das Actionspiel Wolfenstein: Cyberpilot, das von Grund auf für Virtual Reality entwickelt wird, den Prey-DLC Mooncrash, der mit zwei VR-kompatiblen Spielmodi kommt und den Smartphone-Titel The Elder Scrolls: Blades, der in Zukunft auch für mobile und stationäre VR-Brillen erscheinen soll.

| Featured Image: Bethesda | Source: UploadVR


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