Der brasilianische Grafikdesigner Guilherme Rabello rendert für ein virtuelles VR-Helsinki eine grüne Wonne aus der Pixelschleuder.

Ein bisschen statisch ist er zwar, Rabellos digitaler Efeu, aber ansonsten ist er kaum mehr von einer realen Topfpflanze zu unterscheiden. Das Beste: Die Pflanzen sind Teil eines VR-Projekts.

Das finnische VR-Studio Zoan hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, die Innenstadt und Sehenswürdigkeiten Helsinkis detailgetreu virtuell nachzubauen – von einem “digitalen Zwilling” ist die Rede. Dafür braucht es dann eben auch realistischen Efeu.

Die VR-Version Helsinkis soll eines Tages für Architekten oder Touristen interessant werden. Umgesetzt wird das Projekt mit der Unreal Engine 4 und zusätzlicher Grafiksoftware wie Speedtree.

Auch die kurze Szene, die Rabello bei Twitter herzeigt, ist ein VR-Mitschnitt. Der Designer funktionierte einen Vive-Controller als digitale Kamera um und filmte die Pflanzen aus der Hand, so wie es eine Kamerafachkraft auch in der Realität tun würde. Daher rührt auch der leichte Wackeleffekt bei der Kamerabewegung, der den Realitätsgrad des Videos dezent unterstreicht.

Insbesondere die Details an den Blättern der Pflanzen sind beeindruckend sowie die Ausleuchtung samt Tiefenschärfeeffekt. Noch beeindruckender ist, dass man derart realistische Grafik schon jetzt in der Virtual Reality bewundern kann.

Via: Rock Paper Shotgun


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