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Den Wald vor lauter VR-Brille nicht sehen

von Carolin Albrand15. Oktober 2015

Die VR-Experience “In the Eye of the Animal” lässt den Zuschauer in den Körper eines Tieres schlüpfen und den Wald erforschen. Schauplatz ist der Grizedale Wald im Norden von England. Die Anwendung ist das neuste Projekt der Marshmallow Laser Feast (MLF), beteiligt sind unter anderem Robin McNicholas, Barney Steel, und Adam Doherty.

Bei den Aufnahmen handelt es sich um hochauflösende CT-Scans und 360°-Videos des Natural History Museums. Die Macher interpretierten daraus die Perspektive eines Waldtieres. Um “In the Eye of the Animal” anzuschauen tragen die Zuschauer einen großen, mit Moss bedeckten Helm, der eine VR-Brille enthält.

Wir hatten schon immer ein Verlangen danach die Sinne von Menschen zu hacken, indem wir Kunst und Technologie vereinen. “In the Eyes of the Animal” gab uns die Möglichkeit VR als Ich-Perspektive-Medium zu nutzen – der ultimative Weg, um in die Sinne von jemanden einzudringen. Die Art simulieren, wie ein anderer die Welt wahrnimmt; jemanden in die Sicht und die Klänge eines Tieres eintauchen lassen – das schafft Empathie. Diese Art von Ich-Perspektive-Erfahrung ist meiner Meinung nach VR in Bestform. Barney Steel, Kreativdirektor und Mitgründer von MLF

Mit den Augen eines Tieres durch den Wald dank #VirtualReality. #MLF Klick um zu Tweeten

| SOURCE: The Creators Project, Vice
| VIA: Inhabitat
| FEATURED IMAGE: Vimeo Screenshot,