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Die fünf besten VR-Experiences mit der Unity Engine

von Matthias Bastian3. September 2015

Die Laufzeit- und Entwicklungsumgebung (engl. “Engine”) Unity ist besonders bei VR-Entwicklern sehr beliebt, nicht zuletzt da sie Erweiterungen speziell für Virtual- und Augmented-Reality Anwendungen bietet. Mit Unity können gut skalier- und portierbare interaktive 3D-Grafiken und Spiele entwickelt werden, die theoretisch sowohl mit Windows als auch Mac, mit Spielekonsolen, mobilen Geräten und Webbrowsern kompatibel sind. Ein großer Teil der Tech-Demos und VR-Anwendungen, die aktuell für Oculus Rift DK2, Gear-VR oder HTC Vive verfügbar sind, setzen auf die Unity-Engine. Mit etwas Abstand auf der Beliebtheitsskala folgt die Unreal Engine 4, nur wenige Programmierer setzen auch auf eigene Software-Lösungen.

Nun möchte das gleichnamige Unternehmen Unity aus San Francisco wissen: Was ist die beste VR-Experience, die aktuell mit der hauseigenen Engine läuft? Abstimmen kann man hier direkt auf der Unity-Webseite. Die Preisträger werden am 22. September bei den Unity-Awards in Boston gekürt, die zum achten Mal vergeben werden. In diesem Jahr feiert der Preis für die beste VR-Experience Premiere, allerdings lässt sich über Sinn und Unsinn der Aktion durchaus diskutieren. Klar ist: Hier geht es nur um Prototypen, nicht um fertige Produkte, die im Moment nur einer kleinen Gemeinschaft zugänglich sind. In den kommenden Jahren wird die Preisverleihung fortgesetzt und dürfte dann deutlich aussagekräftiger sein.

Nominiert sind:

Headmaster (PS4/GearVR)

I Expect You To Die (DK2, Download hier)

Job Simulator (HTC Vive)

Lucky’s Tale (Oculus Rift)

The Gallery: Six Elements (Oculus Rift, Steam Greenlight)

Tilt Brush (Google, HTC Vive, mehr Infos hier)

| SOURCE: Unity
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