Resident Evil VII für Playstation VR ist eines der erfolgreichsten VR-Spiele überhaupt. Für Capcom war der Titel kein Selbstläufer.

Nirgends gruselt es sich so schön wie unter der VR-Brille. Wir stellen euch zehn Spieleperlen mit unterschiedlichem Schreck- und Gruselfaktor vor. Von mysteriös bis haarsträubend: In unserer Liste ist für jeden die passende VR-Erfahrung dabei.

10. The Invisible Hours

Unterstützte VR-Systeme: Playstation VR, Oculus Rift, HTC Vive

Empfindlicheren Spielern, die Halloween ohne übermäßig Blut und gemeine Schockeffekte feiern wollen, empfehlen wir diesen VR-Krimi mit Mystery-Elementen, der mit einem bislang einzigartigen Spielprinzip aufwartet.

“The Invisible Hours” spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Eine kleine Gesellschaft findet sich in Nikola Teslas Villa ein, findet jedoch kurz darauf nur noch die Leiche des genialen Erfinders. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines geisterhaften Beobachters, der in den folgenden Stunden den Ereignissen im Haus unbemerkt beiwohnen und in den zahlreichen Zimmern durch Beobachten und Zuhören den Mörder identifizieren muss. Dank einer magischen Uhr kann der Hausgeist den Fluss der Zeit umkehren und Ereignisse wiederholt in Gang setzen, um alle Einzelheiten aufzudecken.

Gruselfaktor: 2 / 5
Schockeffekte: 1 / 5
Spielmodus: Im Sitzen spielbar
Fortbewegung: Teleportation
Spieldauer: 10 Stunden +
Synchronisation: Vollständige deutsche Synchronisation

The Invisible Hours ist erhältlich im Oculus Store (34,99 Euro), bei Steam für HTC Vive, Oculus Rift, Windows-Brillen (34,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 13,99 Euro) und im Playstation Store für Playstation VR (39,99 Euro).

9. The Vanishing of Ethan Carter VR

Unterstützte VR-Systeme: Oculus Rift, HTC Vive

Die VR-Portierung des gleichnamigen Walking Simulators ist ebenfalls im Mystery- und Krimigenre anzusiedeln und verzichtet auf Blut und Schockeffekte.

In diesem Spiel schlüpft man in die Rolle von Paul Prospero, einem Detektiv, der sich auf paranormale Phänomene spezialisiert hat. Als er eines Tages den Hilferuf eines übersinnlich begabten Jungen erhält, macht er sich in einer malerischen Bergregion auf die Suche nach dem Jungen. Bald stellt sich heraus, dass sich dunkle Mächte des Ortes bemächtigt haben und dass Ethan samt aller Einwohner spurlos verschwunden ist. Nun liegt es an dem Spieler, das Rätsel um deren Verbleib zu lösen.

The Vanishing of Ethan Carter VR erinnert vom Schauplatz und der Thematik an Twin Peaks und an die Kleinstadtromane von Stephen King. Das herausstechendste Merkmal von Ethan Carter ist die Grafik: Die Umgebungen wurden mittels Fotogrammetrie erstellt und beeindrucken durch eine fotorealistische Szenerie.

Der größte Schwachpunkt des Spiels ist die mangelhaft umgesetzte Fortbewegung. Im Komfortmodus kann sich der Spieler nicht frei, sondern nur an vordefinierte Stellen teleportieren und die fließende Fortbewegung unterstützt keine künstlichen Drehungen in Gradschritten. Wer sich daran nicht stört, sollte mit dem Spiel keine Probleme haben. Vive-Nutzer brauchen zusätzlich ein Gamepad.

Gruselfaktor: 2 / 5
Schockeffekte: 1 / 5
Spielmodus: Im Sitzen spielbar
Fortbewegung: Teleportation (vordefinierte Punkte), fließende Fortbewegung (ohne Drehungen in Gradschritten)
Spieldauer: 4 – 5 Stunden
Synchronisation: Texte sind ins Deutsche übersetzt, Untertitel bei Gesprochenem

The Vanishing of Ethan Carter VR ist erhältlich im Oculus Store für Oculus Rift (19,99 Euro) und bei Steam für HTC Vive und Oculus Rift (28,98 Euro, aktuell herabgesetzt auf 3,83 Euro). Bei beiden Versionen ist das 2D-Originalspiel enthalten.

8. Paranormal Activity: The Lost Soul

Unterstützte VR-Systeme: Oculus Rift, HTC Vive, Playstation VR

Nur mit einer Taschenlampe ausgerüstet, erkundet ihr ein altes, zweistöckiges Gebäude. Es gilt Rätsel zu lösen, Schlüssel zu finden und nicht die Nerven zu verlieren. Im Laufe der Geschichte lernt ihr durch Briefe und Audioaufnahmen mehr über die Geheimnisse des Hauses. Und schon bald stellt ihr fest, dass ihr wohl nicht alleine seid.

Paranormal Activity: The Lost Soul schafft von Anfang an eine beunruhigende Atmosphäre und geizt nicht mit Jump-Scares. Die sind nicht immer überraschend, aber immer schwer erträglich.

Das Horror-Spiel hat dazu sogar ein eigenes Zufalls-Erschreck-System: Abseits der Story-gebundenen Schocker, quält euch das Spiel immer wieder unvorhersehbar mit kleinen Gemeinheiten.

Die Grafik schwankt zwischen schön und zweckmäßig, der Sound ist toll. Paranormal Activity: The Lost Soul ist ein gutes Beispiel für den Schrecken, den Horror in VR verbreiten kann.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 4 / 5
Spielmodus: Im Sitzen spielbar, für das Spielen im Stehen empfohlen
Fortbewegung: Fließende Fortbewegung, Drehungen in Gradschritten möglich
Spieldauer: 2 Stunden
Synchronisation: Nur Englisch

Paranormal Activity ist erhältlich im Oculus Store für Oculus Rift (29,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 23,99 Euro), bei Steam für HTC Vive und Oculus Rift (27,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 13,99 Euro) und im Playstation Store für Playstation VR (24,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 14,99 Euro).

7. The Elevator Ritual

Unterstützte VR-Systeme: Oculus Rift

Das Spiel orientiert ist von einer Urban Legend aus Korea inspiriert. Die geht so: Wenn man mit dem Fahrstuhl in einem Gebäude mit mindestens zehn Stockwerken eine spezielle Abfolge an Stops einhält, landet man irgendwann in einer mysteriösen Zwischenwelt.

Diese scheint mit der realen Welt identisch zu sein, bis auf drei Ausnahmen: Das Licht geht nicht mehr, am Horizont leuchtet ein rotes Kreuz und es existiert nur mehr ein lebendiges Wesen – man selbst. Die Betonung liegt auf “lebendig”, denn alleine seid ihr in der Horror-Etage nicht.

“The Elevator Ritual” ist wie Obscura eine kurze VR-Erfahrung. Dennoch ist sie nur für Menschen mit starken Nerven geeignet. Wir haben euch gewarnt.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 5 / 5
Spielmodus: Spielen im Stehen
Fortbewegung: Keine Fortbewegung
Spieldauer: 15 Minuten
Synchronisation: Keine Übersetzung

The Elevator Ritual ist erhältlich im Oculus Store für 2,99 Euro.

6. The Exorcist: Legion VR

Unterstützte VR-Systeme: Oculus Rift, HTC Vive, Playstation VR

The Exorcist: Legion VR ist das neueste Spiel des Meisters des VR-Horrors Ryan Bousfield (siehe Platz 2: “A Chair in a Room: Greenwater”) und basiert auf dem weltberühmten Roman von William Peter Blatty.

Man schlüpft in die Rolle eines Privatdetektivs und Exorzisten, der paranormalen Phänomenen auf den Grund geht und Besessene von Dämonen befreien muss. Dabei geht man mit typischem Exorzisten-Werkzeug wie einem Kruzifix und geheiligtem Wasser zu Werke.

Das Spiel besteht aus fünf sehr unterschiedlichen Episoden, die zwar für sich stehen, aber eine übergreifende Geschichte erzählen. Die erste Folge führt den Spieler in eine Kirche, die Schauplatz eines blutigen Verbrechens war. In der zweiten Folge besucht man ein Krankenhaus und treibt einer Frau einen Dämon aus. Die restlichen Folgen spielen in einer Kinderkrippe, einem Leichenschauhaus und einem Ausgrabungsort.

Die Episoden nehmen jeweils nur eine halbe Stunde in Anspruch, sind atmosphärisch aber sehr dicht gestaltet. Die Episoden können einzeln oder im Bundle gekauft werden.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 5 / 5
Spielmodus: Im Sitzen spielbar, für das Spielen im Stehen empfohlen
Fortbewegung: Fließende Fortbewegung oder Teleportation, künstliche Drehungen möglich (in Gradschritten oder fließend)
Spieldauer: 2 – 3 Stunden
Synchronisation: Nur Englisch

The Exorcist VR ist erhältlich im Oculus Store für Oculus Rift (4,99 Euro pro Episode, aktuell herabgesetzt auf 3,99 Euro), bei Steam für HTC Vive und Oculus Rift (4,99 Euro pro Episode, im Bundle mit allen Episoden für 23,95 Euro, aktuell herabgesetzt auf 21,90 Euro) und im Playstation Store für Playstation VR (7,49 Euro pro Episode,  im Bundle mit allen Episoden für 29,99 Euro, aktuell auf 21,99 Euro herabgesetzt).

5. Transference

Unterstützte VR-Systeme: Oculus Rift, HTC Vive, Playstation VR

Der Neurowissenschaftler Raymond Hayes hat eine geniale Erfindung gemacht: Ihm ist es gelungen, das menschliche Bewusstsein digital zu konservieren und in einer Computersimulation zu speichern. Dank der “Bewusstseinsreplikation” verspricht er sich ein ewiges Leben für sich, seine Frau Katherine und seinen Sohn Ben.

In Transference steigt man in das fragmentierte Bewusstsein der Familie, sieht die Welt durch ihre Augen und rekonstruiert Stück für Stück ihre dunkle Geschichte – ein Höllentrip, der in der Virtual Reality großartig funktioniert.

In der Bewusstseinssimulation verschmilzt die analoge und digitale Realität: Die im Hirn gespeicherten Sinneswahrnehmungen ließen sich offenbar nicht fehlerfrei digitalisieren, wodurch die simulierte Wirklichkeit an vielen Stellen instabil ist, in Pixel zerfasert oder klaffende Löcher aufweist, die man teilweise selbst auffüllen muss, um voranzukommen.

Transference ist kein herkömmliches Spiel. Es ist ein narratives Experiment und ein Arthouse-Erlebnis für die VR-Brille, das in seiner gestalterischen Kompromisslosigkeit an das VR-Meisterwerk “Here They Lie” erinnert (Platz 3).

Gruselfaktor: 3 / 5
Schockeffekte: 3 / 5
Spielmodus: Im Sitzen spielbar
Fortbewegung: Fließende Fortbewegung, künstliche Drehungen möglich
Spieldauer: 2 Stunden
Synchronisation: Volle deutsche Synchronisation

Transference ist erhältlich im Oculus Store für Oculus Rift (24,99 Euro), bei Steam für HTC Vive und Oculus Rift (24,99 Euro) und im Playstation Store für Playstation VR (24,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 21,24 Euro). 

Besitzer einer Playstation VR können vor dem Kauf kostenlos die Demo zum Spiel “Transference – The Walter Test Case” ausprobieren. Sie gibt einen guten Vorgeschmack auf das Hauptspiel und bietet eigene Inhalte, die vor den Ereignissen der Vollversion spielen.

4. Wilson’s Heart

Unterstützte VR-Systeme: Oculus Rift

Dieser VR-Horrorthriller vermischt fließend Elemente von Spiel und Film. Der große Unterschied im Vergleich zu früheren Versuchen interaktiver Filme: Man steht mit der VR-Brille mittendrin in der Szene, wird selbst zum Schauspieler. Den Protagonisten sieht man direkt in die Augen.

In der Rolle des titelgebenden Figur erwacht der Spieler, in Ketten gelegt, in einem alten, scheinbar menschenleeren Krankenhaus. Von den Fesseln und Elektroden befreit, beginnt man, das alte Gemäuer zu erforschen, in dem merkwürdige Dinge vor sich gehen. Dabei macht der Spieler schon bald eine unschöne Entdeckung: Das eigene Herz wurde bei einer Operation entfernt und durch einen seltsamen Apparat ersetzt, der für die unheimlichen Vorgänge im Krankenhaus verantwortlich zu sein scheint.

VR-Spieler, die sich viel Bewegungsfreiheit wünschen, werden sich an der Teleportationsmechanik stören, die einen zwingt, zwischen vordefinierten Punkten zu springen. Die eingeschränkte Fortbewegung hat aber auch Vorteile: Wie bei einem guten Film wird das Erlebnis auf das Wesentliche reduziert, in jeder einzelnen Einstellung geht es um den Kern der Sache. Füllmaterial sucht man in Wilson’s Heart vergeblich.

Gruselfaktor: 3 / 5
Schockeffekte: 3 / 5
Spielmodus: Im Stehen
Fortbewegung: Teleportation zwischen vordefinierten Punkten
Spieldauer: 4 – 6 Stunden
Synchronisation: Texte sind ins Deutsche übersetzt

Wilson’s Heart ist im Oculus Store erhältlich (29,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 23,99 Euro).

3. Here They Lie

Unterstützte VR-Systeme: Playstation VR

Dieses frühe Arthouse-Meisterwerk des VR-Horrors ist von Filmen wie Erasherhead, Antichrist und Shining inspiriert.

Man schlüpft in die Rolle eines Mannes, der in einer bizarren Traumwelt gefangen ist und einer mysteriösen jungen Frau in eine dunkle Stadt folgt, die von bizarren und teils gefährlichen Gestalten heimgesucht wird.

Vereinzelt gibt es Schleichpassagen, im Großen und Ganzen verzichtet der Titel aber auf klassische Spielmechaniken. Von Zeit zu Zeit ruft ein Freund an und man kann Notizzettel und Bilder finden, die Hinweise auf die Geschichte geben. Vieles bleibt jedoch im Dunkeln, so wie der unheimliche Ort selbst.

Here They Lie setzt statt plötzlichen Schockmomente und Sturzbäche von Blut auf psychologischen Horror. Die visuelle Ästhetik des Spiels untermauert dabei das Unwirkliche und Albtraumhafte: Das Bild ist grobkörnig und unscharf, die Farben verblasst. Spielt man es, hat man das Gefühl, als wäre man in einen alten Schwarzweißfilm versetzt.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 2 / 5
Spielmodus: Im Sitzen spielbar
Fortbewegung: Fließende Fortbewegung mit künstlichen Drehungen in Gradschritten
Spieldauer: 8 – 10 Stunden
Synchronisation: Vollständige deutsche Synchronisation

Here They Lie ist im Playstation Store erhältlich (19,99 Euro, aktuell auf 9,99 Euro herabgesetzt).

2. A Chair in a Room: Greenwater

Unterstützte VR-Systeme: HTC Vive, Oculus Rift

Wenn eine VR-Erfahrung beweist, dass Virtual Reality intensiver wirkt als herkömmliche Medien, dann Greenwater. Gefangen in der Dunkelheit, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet und ohne eine schützende Mattscheibe vor den Augen, fühlt man sich der Computerwelt physisch und psychisch ausgeliefert. Und das teils in einem Ausmaß, bei dem man wahrhaftig nicht mehr von einem Gruselvergnügen oder angenehmen Nervenkitzel sprechen kann.

Der Spieler findet sich mit einer Amnesie in einer geschlossenen Nervenheilanstalt wieder und muss schrittweise sein Gedächtnis zurückholen. In kapitelartigen Rückblenden erlebt man die eigene, verstörende Vorgeschichte und deckt eine unheimliche Verschwörung auf.

Künstliche Fortbewegung gibt es in A Chair in a Room nicht. Das Spiel passt die Fläche der digitalen Umgebung (meist ein Zimmer) an die eigene Trackingfläche an, so dass die reale und virtuelle Welt übereinstimmen. So kann man sich ganz natürlich innerhalb des VR-Spiels bewegen. Das sorgt für maximale Immersion und verhindert Bewegungsübelkeit.

Das Spiel wurde kürzlich via Update generalüberholt und bietet jetzt bessere Grafik sowie ein neues Interface.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 5 / 5
Spielmodus: Im Stehen oder Sitzen
Fortbewegung: Natürliche Bewegung (Virtueller und realer Raum stimmen überein), Teleport, Fließend
Spieldauer: 8 – 10 Stunden
Synchronisation: Keine Übersetzung

A Chair in a Room: Greenwater ist im Oculus Store für Oculus Rift (24,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 19,99 Euro) und bei Steam für HTC Vive und Oculus Rift erhältlich (22,99 Euro, aktuell herabgesetzt auf 11,49 Euro). Im Oktober 2018 ist als kostenloses Update eine komplett überarbeitete Version des Spiels erschienen (mehr dazu hier).

1. Resident Evil 7

Unterstützte VR-Systeme: Playstation VR

Resident Evil gehört nicht von ungefähr auf den ersten Platz dieser Liste. Der Titel ist nicht nur eine haarsträubende Horrorerfahrung, sondern auch eines der besten und ausgereiftesten VR-Spiele überhaupt.

Mit dem siebten Teil von Resident Evil entfernt sich Capcom von der Actionlastigkeit vergangener Titel und besinnt sich auf die Tugenden, die die Marke groß gemacht haben. Die Geschichte konzentriert sich auf einen einzigen Schauplatz, der dem Spieler wieder gekonnt das Fürchten lehrt. Der neueste Ableger nutzt außerdem zum ersten Mal die Blickperspektive, was das Erlebnis noch intensiver macht.

In Resident Evil 7 verkörpert man Ethan Winters, der auf einer verfallenen Farm im südlichen Bundesstaat Louisana verzweifelt nach seiner verschwundenen Frau sucht. Die Farm und die umliegende Plantage sind im Besitz der Familie Baker, die vor Jahren unter ungeklärten Umständen verschwunden ist.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 5 / 5
Spielmodus: Im Sitzen spielbar
Fortbewegung: Fließende Bewegung, optional mit künstlichen Drehungen in Gradschritten
Spieldauer: 10 – 12 Stunden
Synchronisation: Texte sind ins Deutsche übersetzt

Resident Evil ist im Playstation Store erhältlich (29,99 Euro, aktuell auf 16,99 Euro herabgesetzt).

VRODO-(Bastel)Geheimtipp: Visage

Visage ist das erste Spiel des jungen Entwicklerstudios SadSquare Studio und erinnert an Hideo Kojimas P.T.

In Visage erkundet ihr ein verfluchtes Haus, in dem tote Seelen umherwandern. Eure Aufgabe: Versucht das Geheimnis der surrealen Ereignisse aufdecken. Ihr müsst dabei stets die geistige Gesundheit eures Charakters im Blick haben – wer zu lange im Dunklen steht, ist fällig.

Im Spiel erkundet ihr das Haus und auf der Suche nach neuen Wegen findet ihr Schlüssel, die euch neue Routen öffnen und näher an das Geheimnis bringen. Die wichtigste Ressource ist Licht: Ersatzglühbirnen, Kerzen und Feuerzeuge sind eure Freunde.

Visage soll im Laufe seiner Entwicklung einen VR-Modus bekommen. Es ist jedoch bereits jetzt möglich, mit ein wenig Trickserei das Horrorhaus in VR zu besuchen. Das hat allerdings einen Nachteil: Ihr bekommt keine Anzeigen, welche Knöpfe ihr drücken müsst und könnte keine Texte lesen. Wer das Spiel in VR erfahren möchte, sollte es also kurz auf dem Monitor spielen, um die Mechanik zu lernen.

Um das Spiel in VR zu starten, müsst ihr in eurer Steam-Bibliothek für Visage das Startparameter “-vr” (ohne Anführungszeichen) setzen. Anschließend deaktiviert zur Sicherheit noch den SteamVR Desktop Theater Modus. Startet nun SteamVR oder Oculus und Visage startet jetzt in VR. Mit dem Tool OpenVR Advanced Settings könnt ihr mit HTC Vive noch eure Flurhöhe anpassen – andernfalls kann es sein, dass eurer Blickfeld im Spiel zu hoch ist. Spielen müsst ihr aktuell noch mit einem Controller oder Maus und Tastatur.

Visage ist aktuell im Early Access erhältlich und enthält das erste von vier geplanten Kapiteln. Damit seid ihr circa vier bis sechs Stunden beschäftigt. Der Horror ist stets subtil und setzt selten Jump-Scares ein. Die stimmige, beeindruckende Grafik und der tolle Sound lassen euch in der Welt versinken.

Gruselfaktor: 4 / 5
Schockeffekte: 2 / 5
Spielmodus: Im Sitzen
Fortbewegung: fließende Fortbewegung
Spieldauer: 4 – 6 Stunden
Synchronisation: Keine Übersetzung

Visage ist im Early Access bei Steam erhältlich (20,99 Euro).

401,24 EUR
Oculus Rift + Touch Bundle
150 Bewertungen

Letzte Aktualisierung am 13.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

| Featured Image: Capcom

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