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Die Zukunft von Facebook: Erst Video, dann immersive Videos und dann…Telepathie!?

von Matthias Bastian1. Juli 2015
Zuckerberg glaubt an Virtual Reality - und Telepathie

Seit Facebook Oculus VR gekauft hat, ist Facebook-Chef Marc Zuckerberg ganz heiß auf Virtual Reality. Regelmäßig äußert er sich zu Plänen und Visionen für die virtuelle Realität. Zuckerberg ist davon überzeugt, dass Virtual Reality die Medienlandschaft in wenigen Jahren prägen wird. Zuckerbergs Statements machen eines deutlich: Die VR-Brille Oculus Rift, die speziell für Spieler gedacht ist, ist für Facebook nur ein Testballon, um die Technologie voranzubringen. Auf die Frage, was Facebooks Vision für die kommenden zehn Jahre sei, antwortet Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite:

Wir arbeiten an Virtual Reality, weil wir davon überzeugt sind, dass es nach dem Smartphone die nächste große Computer- und Kommunikationsplattform sein wird. Wir tragen zwar noch unsere Telefone mit uns rum, aber wir werden in Zukunft auch Brillen tragen, die uns dabei helfen, Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. Und das mit völlig neuen, immersiven Medien, die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können. Marc Zuckerberg, Facebook

Menschen können Inhalte und Erlebnisse immer besser über das Web teilen. Am Anfang war es hauptsächlich Text, jetzt stehen Fotos im Vordergrund, dann kommen Videos. Nach Videos kommt Virtual Reality. […] In der Zukunft werden wir Augmented Reality und andere Geräte haben, die wir immer am Körper tragen und die unsere Kommunikation verbessern. Marc Zuckerberg, Facebook

Eines Tages können wir uns einfach Gedanken zuschicken. Man denkt an etwas und wenn man möchte, kriegen Freunde diesen Gedanken mitgeteilt. Das wäre die ultimative Kommunikationstechnologie. Marc Zuckerberg, Facebook

Phase 1 dieser ambitionierten Pläne startet im ersten Quartal 2016. Dann erscheint die VR-Brille Oculus Rift. Ebenso wie die Anmeldung bei Facebook ist auch die VR-Brille in den USA erst für Jugendliche ab 13 Jahren freigegeben. Geschäftsführer von Oculus VR und Erfinder von Oculus Rift, Palmer Luckey, glaubt, dass Virtual Reality erst in einigen Jahren fit für den Massenmarkt ist. Laut ihm ist Oculus Rift in erster Linie für Spieler gedacht, da aktuell nur die Spieleindustrie die technischen Voraussetzungen hat, um mit dem neuen Medium zu experimentieren und gute Erlebnisse zu erschaffen. Langfristig sieht Luckey aber auch sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für Virtual Reality in anderen Unterhaltungsbranchen, der Industrie oder sogar der Medizin.

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| SOURCE: Facebook
| IMAGES: Facebook
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