Mit “Ikea Place” können Anwender vor dem Kauf herausfinden, wie sich Produkte des Möbelhauses in der eigenen Wohnung machen. Beim Aufbau des Mobiliars hilft die AR-App nicht. Die Digitalagentur Demodern möchte diese Lücke füllen und arbeitet an einer AR-Montageanleitung für Ikea-Möbel.

Digility 2018

Wer schon beim Öffnen von Ikeas Aufbauanleitungen in Schweiß ausbricht, kann aufatmen: Der “AR Build Assistant” nimmt handwerklich Unbegabte an der Hand und zeigt Schritt für Schritt, wie man Ikea-Möbel zusammensetzt.

Um das gekaufte Produkt in der App auszuwählen, nimmt man mit der Smartphonekamera den Barcode auf der Verpackung in den Fokus. Danach wird das betreffende Möbelstück geladen und kann noch unausgepackt an eine beliebige Stelle in der Wohnung projiziert werden. Anschließend kann man gleich daneben parallel das reale Mobiliar aufbauen.

Noch in Entwicklung

Dank Augmented Reality starrt man nicht mehr auf ein zweidimensionales Stück Papier, sondern hat den Aufbauprozess räumlich vor sich visualisiert, sodass die realen Komponenten und die digitale Entsprechungen direkt zueinander ins Verhältnis gesetzt werden können.

Die AR-App zeigt anhand von Animationen, wo und wie welche Komponenten zusammengefügt werden, hebt wichtige Details hervor und beantwortet aufkommende Fragen. Intuitiver kann der Aufbau nicht erklärt werden.

Ein Video zeigt die App in Aktion. Der aktuelle Protoyp assistiert lediglich beim Aufbau des modularen Kallax-Regalsystems. In Zukunft soll das Angebot auf weitere Produkte des Möbelhauses ausgeweitet werden. Die App wurde auf Basis von Apples ARKit entwickelt.

| Featured Image: Demodern

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