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Diese Hololens-App macht magische Fenster in Wände

von Matthias Bastian26. Februar 2017

Mit Microsofts Hololens projiziert ein Entwickler magische Fenster in die Wände, die euch jeden Ausblick gewähren.

In dicht besiedelten Städten wird Wohnraum immer knapper. Die Folge: Neubauten wachsen in die Höhe, Wohnungen werde kleiner. Das ist vielleicht nützlich, aber nicht ästhetisch. Der Hololens-Entwickler Kei Voxel zeigt, wie man seine Wohnumgebung digital mit der Aussicht seiner Wahl erweitern kann, statt durchs Fenster auf den nächstgelegenen Betonklotz zu starren.

Mit der App “Hololenz” kann man virtuelle Fenster an Stellen projizieren, wo sonst nur blickdichte Wände sind. Da Hololens Räume scannen und speichern kann, ist das digitale Fenster – so wie das reale Gegenstück – dauerhaft an Ort und Stelle verankert. Vorausgesetzt man behält die Brille auf dem Kopf, wird der virtuelle Ausblick Teil des realen Alltags. Das ist die Vision der Mixed Reality.

Bei Hololenz geben die Fenster den Blick wahlweise frei auf einen Wolken- oder Sternenhimmel. Ebenso gut könnte es die Aussicht sein, die man früher im Kinderzimmer hatte. Oder den Blick auf einen fremden Planeten, in eine andere Großstadt oder auf den Gipfel des Mount Everest. Alles ist denkbar.

Dass man solche Fenster eines Tages womöglich sogar durchschreiten kann, zeigt Voxel in einer weiteren Demo. Dort fungieren die Löcher im Raum wie Portale, die neben dem Blick auch den Schritt hindurch ermöglichen.

Noch hat die Technologie nicht den nötigen Reifegrad erreicht, um solche mächtigen Illusionen überzeugend darzustellen. Aber das könnte sich in den kommenden Jahren ändern. Beide Apps, Hololenz und Hololenz Gate, sollen zeitnah in Microsofts Hololens-Store erscheinen.

| Featured Image: Kei Voxel (Screenshot bei YouTube)

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