Wie sähe die Welt aus ohne Drahtlostechnologie? Vielleicht so wie im Animationsfilm “Wired”, der von einem einzelnen Künstler komplett in VR umgesetzt wurde.

Der in New York ansässige VR-Künstler Zeyu Ren hat seinen Kurzfilm “Wired” komplett in VR entwickelt. Er setzte Oculus’ Animations- und Zeichenwerkzeug Quill ein, mit dem unter anderem der großartige VR-Film “Dear Angelica” erstellt wurde.

Laut Ren geht die Animationsarbeit mit Quill leicht von der Hand: Die Benutzerführung sei intuitiv und es bestehe keine Notwendigkeit, animierbare 3D- und 2D-Modelle zu erstellen, zu texturieren und auszuleuchten.

Zuerst erstellte Ren innerhalb weniger Stunden das virtuelle Filmset sowie einen Entwurf für das Drehbuch, um sich zu vergewissern, dass seine Idee umsetzbar ist. Anschließend entwickelte er Concept Art und das Design der Charaktere. Die verschiedenen Szenen und Kapitel teilte er auf mehrere Dateien und Ebenen auf.

Die Animationen im Film wurden nach dem Stop-Motion-Prinzip erstellt, die entsprechende Funktion wurde via Update im Frühjahr 2018 nachgeliefert.

“Ich bin gespannt auf die Zukunft der VR-Animation. Mit der Einführung von Oculus Quest im Frühjahr können Animatoren die Zuschauer in ihre wildesten Traumwelten entführen”, sagt Ren.

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