0

“Electronauts”: Survios kündigt kollaborative VR-Musik-App an

von Tomislav Bezmalinovic15. Dezember 2017

Mit 50 Millionen US-Dollar Investorenkapital gehört Survios zu den bestsituierten VR-Studios und kann sich Experimente leisten. Nach dem Action-Hit “Raw Data” und dem noch nicht erschienenen Laufspiel “Sprint Vector” wagt sich das Studio als Nächstes an eine Musik-Anwendung, die sich an professionelle Anwender und an Anfänger richtet.

Mit Electronauts können Nutzer alleine oder mit Freunden in der Virtual Reality Musik produzieren. In einer Soundbibliothek stehen vorgefertigte Samples und Loops bereit, aus denen Nutzer Songs arrangieren können. Mit einzigartigen Instrumenten, die eigens für Virtual Reality kreiert wurden, ist es möglich, neue Sounds zu erschaffen. Eine spezielle Engine sorgt dafür, dass die Musik im Takt bleibt und gut klingt.

Survios kooperiert mit dem norwegischen Musikproduzenten und Grammy-Gewinnern Stargate, die für Electronauts Musik von international gefeierten Künstlern, Produzenten und DJs unterschiedlicher Genres wie EDM und Hip-Hop aufbereitet haben. Nutzer können in bekannte Musikstücke eintauchen, in sie eingreifen und neu abmischen.

Electronauts_Instruments

Electronauts bietet Instrumente, die es nur in Virtual Reality geben kann. BILD: Survios

Den virtuellen Klub rocken

Die Anwendung besitzt außerdem einen Showmodus mit dynamischen Zuschauerkameras, sodass andere Nutzer einem Konzert in Echtzeit beiwohnen können. Die Umgebung soll auf die Musik reagieren und für ein trippiges Erlebnis in Tron-Ästhetik sorgen.

Survios wird demnächst eine “Creator Beta” starten. Musiker, Streamer und anderen Kreative sind eingeladen, sich auf der offiziellen Internetseite anzumelden. Das fertige Tool erscheint laut einem Tweet für HTC Vive, Oculus Rift und Playstation VR. Wann genau, ist nicht bekannt.

Ganz neu ist Survios’ Idee nicht: Wer sich für den Schnittbereich von Musikproduktion und Virtual Reality interessiert, findet nachfolgend einige interessante Beispiele.




| Featured Image and Source: Survios