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Elijah Wood: “Uns fasziniert der Erfahrungsaspekt von Virtual Reality”

von Tomislav Bezmalinovic9. Juli 2017

Auf der E3 kündigten Ubisoft und Elijah Woods Filmproduktionsfirma Spectrevision ein ebenso mysteriöses wie faszinierendes Gemeinschaftsprojekt namens Transference an. In einem Interview erzählt der Schauspieler, wie es zu dieser ungewöhnlichen Zusammenarbeit kam.

Transference ist ein psychologischer Thriller, der weder Spiel noch Film ist, sondern das Beste beider Welten verknüpfen will. Diese hybride Form ist auf die Urheber des Titels zurückzuführen: Der auf Horror- und Genrefilme spezialisierten Filmproduktionsfirma Spectrevision und dem Spielentwickler und -publisher Ubisoft.

Was Woods Team an Virtual Reality fasziniert, ist deren Potenzial als Erfahrungsmedium: “Es war nicht wirklich der Aspekt des Gamings, der uns interessierte, sondern die zahlreichen VR-Horrorerfahrungen, die es für das Medium gibt. Uns fesselt der Erfahrungsaspekt von Virtual Reality und wie er sich für Horrorerlebnisse eignet”, sagt Elijah Wood gegenüber Hollywoodreporter.

Zwei Welten treffen aufeinander

Der Schauspieler und Filmemacher erzählt, dass er und sein Team Ubisofts VR-Abteilung schon vor Jahren auf der E3 kennengelernt hat. “Wir haben darüber gesprochen, was uns an Virtual Reality interessiert. Daraufhin wurden wir nach Montreal eingeladen, um das ganze Team kennenzulernen. Daraus entstand die Idee für eine Zusammenarbeit”, erzählt Wood.

Später habe Spectrevision die VR-Abteilung erneut besucht und dieses Mal viele Ideen mitgebracht. Gemeinsam hätten sie ein zweitägiges Brainstorming durchgeführt, woraus das Grundkonzept von Transference entstand. “Die Idee war, unsere Filmexpertise und deren Erfahrung mit Videospielen zu verbinden”, erzählt Wood.

Weitere Projekte möglich

In Transference ist man gezwungen, die Erinnerungen eines traumatisierten Patienten nachzuerleben, die für wissenschaftliche Zwecke gespeichert wurden. Obwohl sich der Titel filmischer Elemente bedient, sollen VR-Nutzer genug Freiheiten haben. Wood verspricht, dass man nicht in eine bestimmte Richtung gelenkt wird, sondern die Elemente der Geschichte selber entdecken kann.

Das Team kann sich vorstellen, nach Transference weitere Projekte anzugehen: “Transference hat uns gegenüber der Spielentwicklung geöffnet. Wir wurden von Ubisoft stark gefordert und ich glaube, wir haben das auch getan. Daraus gingen eine Vielzahl von Ideen hervor, sodass die Möglichkeit besteht, dieses Gebiet weiter zu erforschen.”

Transference soll im Frühling 2018 für Playstation VR, Oculus Rift und HTC Vive erscheinen. Eine 2D-Version für Xbox One und den PC wird es ebenfalls geben.

| Featured Image: Spectrevision / Ubisoft | Source: Hollywoodreporter

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