Im kalifornischen Irvine eröffnete die erste Highend-VR-Spielhalle mit offizieller Terminator-Lizenz. Bis zu vier Spieler gleichzeitig verwandeln sich in umprogrammierte Cyborgs, die an der Seite der Menschheit gegen Skynet kämpfen. Witzig: Besucher können für einen Aufpreis ein Video nach Hause nehmen, das sie in VR-Aktion zeigt.

Digility 2018

“Terminator Salvation: Fight for the Future” heißt die erste Arcade-Erfahrung des VR-Startups Spaces, das 2016 von ehemaligen Dreamworks-Mitarbeitern gegründet wurde. Die Spielhalle ist im Irvine Spectrum Center untergebracht, einem Freiluft-Einkaufszentrum, das jährlich 17 Millionen Besucher anzieht.

Die VR-Erfahrung bietet alles, was man von einer Highend-Arcade erwarten darf: ein kabelloses VR-Erlebnis dank Rucksack-PC, bewegliche Plattformen, Ganzkörpererfassung, Wummen mit haptischem Feedback, räumlich erfasste, reale Gegenstände, mit denen man interagieren kann und simulierte Umgebungseffekte.

Terminator-Avatar mit eigenem Gesicht

Eine Besonderheit der Terminator-Spielhalle: Besucher können ihr Gesicht in 3D scannen und auf den Avatar übertragen. So weiß man stets, welcher Spieler welchen Terminator verkörpert. Bis zu vier Besucher gleichzeitig können in die Simulation steigen.

Ian Hamilton von Upload VR hat die Spielhalle besucht und schreibt, dass das 3D-Scanning schnell und unkompliziert ist: Man muss lediglich in ein an der Wand angebrachtes Gerät schauen und das Gesicht nach links und rechts drehen.

Als Waffe kommt das VR-Spielhallengewehr Striker zum Einsatz. In der Virtual Reality erscheint sie als Gatling Gun gleicher Größe.

Das Gewicht, die Größe, das Aussehen und das haptische Feedback der Waffe fühlt sich laut Hamilton sehr echt an. Für die Ganzkörpererfassung werden zwei Tracker an den Füßen und Händen befestigt. Das Körpergefühl beschreibt Hamilton als natürlich.

Hauptrolle in einem Terminatorfilm

Dean Takahashi von Venturebeat besuchte ebenfalls die VR-Spielhalle und schildert, was er erlebte. In der Virtual Reality findet man sich in den Ruinen eines Industriegebäudes wieder. Man steigt auf eine Plattform, die anschließend hochgefahren wird. Oben angekommen, greifen Terminatoren und Drohnen an. Dank haptischem Feedback spürt man Treffer. Spieler müssen mit realen Gegenständen interagieren, um in der VR-Erfahrung voranzukommen.

Am Ende können Besucher einen automatisch erstellten, 15-sekündigen Videoausschnitt der VR-Actionszenen mit nach Hause nehmen. Für einen Aufpreis von zehn US-Dollar bekommt man eine zweiminütige Version ausgehändigt.

“Es war recht intensiv und ich kam verschwitzt aus der VR-Erfahrung heraus. So muss Virtual Reality sein. Die Terminator-Erfahrung erinnert einen daran, dass man so eine VR-Erfahrung nicht zu Hause haben kann”, schreibt Takahashi. Ian Hamilton meint: “Diese Arcade-Erfahrung gehört zu den besten zwei, die ich je erlebt habe.”

Eintrittstickets kosten 30 US-Dollar pro Person und können auf der offiziellen Internetseite reserviert werden. Die VR-Erfahrung dauert circa zehn Minuten.

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| Featured Image: Upload VR | Source: Upload VR / Venturebeat

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