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Erster Virtual-Reality-Spielfilm für Oculus Rift und Co.

von Carolin Albrand20. Juli 2015

Diese Woche beginnen in Baltimore die Dreharbeiten für den ersten Virtual-Reality-Kinofilm, der speziell für VR-Brillen wie Oculus Rift, HTC Vive oder Sony Morpheus entwickelt wurde. Produziert wird der VR-Film Career Opportunities in Organized Crime von der unabhängigen Produktionsfirma Akibimi Productions. Diese hat sich auf Virtual Reality und neue Erzählformen spezialisiert. Der Film soll rund 90 Minuten dauern und als Komödie im Dokumentarstil erzählt werden. Die Story wird sich um den Amerikaner Nicholas Stevenson drehen, der von der russischen Mafia angeworben wird und sich in ungewohnter Umgebung behaupten muss. 

Durch die VR-Brille soll das Publikum in die 360-Grad Umgebung der Handlung eintauchen und steht gemeinsam mit den Filmcharakteren in der Szenerie. Regisseur Alexander Roman möchte mit der Wirkung des neuen Mediums experimentieren.

Das Ziel ist es, herauszufinden, wie Virtual Reality die Erzählweise von Kinofilmen beeinflusst. Wird die gleiche Geschichte emotionaler, wenn man sie in Virtual Reality ansieht? Ist es schwieriger ist, eine Geschichte zu erzählen, wenn man den Blick des Publikums nicht führen kann? Das sind die Fragen, die wir mit unserem Film beantworten wollen. Alexander Roman, Regisseur

Gedreht wird Career Opportunities in Organized Crime sowohl mit 360-Grad- als auch mit herkömmlichen Kameras. Somit kann die Mafia-Komödie auch in 3D ohne VR-Brille angesehen werden. Erscheinen soll der Film im ersten Quartal 2016, zeitgleich mit den neuen VR-Brillen. Ins Kino schafft es der Film nicht, stattdessen wird er als Download im Netz stehen.

Mehr zum Thema Storytelling in Virtual Reality gibt es in unserem Interview mit Brandon Zamel von SpringbokVR.

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#VirtualReality: Plötzlich ist man als Zuschauer mittendrin im Film. Klick um zu Tweeten

| SOURCE: Akibimi Productions, LLC
| VIA: VRFocus
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