Der legendäre US-Regisseur Terrence Malick (The Thin Red Line, The Tree of Life) hat einen zweiten VR-Film gedreht, der den Zyklus des Lebens thematisiert.

Das öffentlichkeitsscheue Malick schuf ein beeindruckendes filmisches Œuvre: Von den frühen Meisterwerken Badlands (1973) und Days of Heaven (1978) über das Vietnam-Kriegsepos The Thin Red Line (1998) bis zu hin zu dem mit einer Goldenen Palme ausgezeichneten The Tree of Life (2011).

Im Frühjahr feierte Malicks erstes VR-Projekt Together auf der SXSW Premiere. Der sechs Minuten lange 360-Grad-Film wurde in Kooperation mit Facebook produziert und zeigt eine Tanz-Performance von Jon Boogz und Lil Buck.

Mit seinem zweiten VR-Film Evolver will Malick Zuschauer auf eine immersive Reise durchs menschliche Leben mitnehmen. Man soll die Geburt, das Altern und den Tod in der Virtual Reality erleben.

Premiere abgesagt

Produziert wird die VR-Erfahrung vom niederländischen VR-Studio House of Secrets, das eine Reihe von VR-Filmen und den Plattformer Kin (siehe Testbericht) entwickelt hat. Der Wu-Tang Clan und Radioheads Jonny Greenwood tragen Musikstücke zum Film bei.

Evolver hätte morgen neben neun weiteren VR-Filmen auf den VR Days Europe Premiere feiern sollen, wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Wann der Film zum ersten Mal gezeigt wird, ist zurzeit nicht bekannt.

Terrence Malick ist nicht der einzige, große Regisseur, der mit Virtual Reality experimentiert: Alejandro G. Iñárritu (Birdman, The Revenant) schuf 2017 die VR-Installation “Carne y Arena”, die von US-Filmkritikern begeistert aufgenommen wurde und sogar einen Spezialoscar gewann.

| Featured Image: Fox Searchlight Pictures | Source: Indiewire

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