In Ready Player One verbringt die Menschheit den Großteil ihrer Zeit in der Virtual Reality. Doch was heißt das eigentlich: in der Virtual Reality leben? Der italienische VR-Entwickler Enea LeFons wollte es herausfinden, erstellte mittels Fotogrammetrie ein digitales Duplikat seines Wohnraums und verbrachte seither mehr als dreißig Tage darin.

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Gesponsert und organisiert wurde das Experiment von HTC. Das Unternehmen stellt die benutzte VR-Technologie zur Verfügung, darunter HTC Vive, Vive Focus und Vive Pro samt SteamVR 2.0 Tracking kompatiblem Zubehör. Letzteres war nötig, um LeFonts großen Wohnraum vollständig zu tracken. Die neuen Basisstationen decken eine Trackingfläche von bis zu 100 Quadratmeter ab.

In einem Artikel der Webseite Skarredghost sind die Organisation, der Ablauf und die Ziele des Experiments im Detail beschrieben. LeFons trug im Durchschnitt sieben Stunden pro Tag eine VR-Brille. Gegenwärtig befindet er sich immer noch in der Virtual Reality, da er sich entschied, sein Experiment für weitere 15 bis 30 Tage fortzuführen.

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LeFons lebt die Virtual Reality, hier in einem Club mit Vive Focus. BILD: LeFons / Skarredghost

VR-Hackathon für Virtual Reality

Vor Beginn des Experiments hat LeFons und sein Team den Wohnraum komplett digitalisiert, sodass er um später um künstliche Elemente erweitert werden konnte. Das digitale Ebenbild des Zimmers schmücken nun Blumen, die aus dem Boden wachsen und ein magisches Portal führt in einen virtuellen Tanzklub (siehe Artikelbild).

Reale Gegenstände, darunter Möbel, ein Plattenspieler und verschiedene Einrichtungsgegenstände, wurden mit Vive Trackern versehen, sodass sie LeFons in die Virtual Reality holen konnte.

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Plattenspieler mit Vive Tracker. BILD: LeFons / Skarredghost

Mit dem Experiment will LeFons nicht nur erforschen, was es heißt, in der Virtual Reality zu leben. Der Selbstversuch ist als ein 30-tägiger VR-Hackathon angelegt. So arbeitete der Entwickler unter anderem mit dem VR-Editor der Unreal Engine innerhalb der Virtual Reality an VR-Apps, die nach Ablauf des Experiments der VR-Gemeinschaft frei zur Verfügung gestellt werden sollen.

Eine von LeFons entwickelte VR-Anwendung für Vive Focus nimmt per integriertem Mikrofon Musik auf, die in der realen Welt zu hören ist und visualisiert sie auf den Displays der VR-Brille. Mutig: LeFons nahm das Gerät samt App in einen Club und tanzte zur Musik, während er die VR-Brille aufhatte.

In folgendem Video interviewt Skarredghost Chinas Vive-Präsident Alvin Wang Graylin, der das Projekt mitbetreut hat.

| Featured Image: LeFons / Skarredghost | Source: Skarredghost

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