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Fachkonferenz in Berlin: Virtual Reality im Journalismus und für Dokus

von Matthias Bastian16. September 2017

Am 22. September findet in Berlin die “VR Conference” statt, die sich im Schwerpunkt mit Virtual Reality für Journalismus und Dokumentationen befasst.

Kommende Woche am 22. September findet von 9 bis 17 Uhr die dritte “VR Conference Berlin” statt. Im Programm stehen fünf Fachvorträge mit Frage-Antwort-Runde, Demonstrationen und ein Workshop. Veranstaltungsort ist das Silent Green Kulturquartier.

Zu den Sprechern gehört unter anderem die Journalistin Zillah Watson, die für den britischen Nachrichtensender BBC Forschung und Entwicklung betreibt. Sie gibt Einblicke in das Thema VR für News.

Daniel Sproll vom deutschen Virtual-Reality-Startup Realitites führt in die Grundlagen der Photogrammetrie ein und wie die begehbaren Fotoscans realer Umgebungen in die Berichterstattung eingebunden werden könnten.

Sprolls Startup zeigt die eigene Arbeit als Demo, ebenso wird das Projekt “Stasi VR” vom Deutschlandfunk vorgeführt wird. Unter der VR-Brille kann man ein originalgetreu nachgestelltes Stasiverhör audiovisuell nachempfinden.

Matterport zeigt eine 3D-Kamera

Technologie wird auch ausgestellt: Gezeigt wird eine Matterport 3D-Kamera, eine Ein-Klick-Lösung, um Umgebungen dreidimensional einzuscannen. Die Kamera wird typischerweise von Immobilienunternehmen verwendet, um die eigenen Angebote besser im Netz zu vermarkten. Sie bietet auch im VR-Journalismus Potenzial, um bei überschaubarem Aufwand gerenderte 3D-Umgebungen eines Ortes bereitzustellen.

Ein zweistündiger Workshop führt in die Grundlagen zur VR-Entwicklung für das Web mit A-Frame ein. Workshop-Teilnehmer sollen selbst erste Beispiele programmieren und dafür einen Laptop und ein Smartphone mitbringen.

Das vollständige Programm steht hier. Das Ticket wird zum Selbstkostenpreis von 45 Euro angeboten und kann hier bestellt werden.

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