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Fallout 4 VR: “Ich garantiere euch, V.A.T.S. in Virtual Reality ist geil.”

von Tomislav Bezmalinovic18. Februar 2017

Auf der E3 im Juni kündigte Bethesda Softworks an, dass es an einer Umsetzung von Fallout 4 für HTC Vive arbeitet. Im November bestätigte der kreative Leiter des Studios, Todd Howard, dass das gesamte Spiel in der Virtual Reality spielbar sein werde. Nun meldet sich Howard zurück und bestätigt, dass das Studio mit Hochdruck an der VR-Version des Rollenspielhits arbeitet.

Howard bestätigt gegenüber Glixel, dass die Entwicklung von Fallout VR gut voranschreitet: “Du kannst es von Anfang bis Ende durchspielen und das gesamte Spiel funktioniert, im Hinblick auf das Interface und alles übrige.” Auf die Frage nach den Herausforderungen, die eine Portierung für Virtual Reality mit sich bringt, antwortet Howard: “Ich sage, dass Fallout 4 VR gerade wegen des Interfaces gut funktioniert. Der Pip-Boy ist an deinem virtuellen Handgelenk angebracht und er funktioniert so, wie man es erwartet. Du schaust hin und da ist er.”

Howard äußert sich auch zur Umsetzung einer der wesentlichsten Mechaniken des Spiels, der Gefechte: “Der Umstand, dass die Kämpfe etwas langsamer sind als in den meisten Spielen hat uns sicher geholfen. Aber wir haben V.A.T.S., sodass man das Spiel pausieren oder verlangsamen kann.” Mit V.A.T.S. kann man das Spiel mitten im einem Kampf pausieren, um auszuwählen, welche Körperregion eines Gegners anvisiert und getroffen werden soll. “Ich garantiere euch, V.A.T.S. in Virtual Reality ist geil. Wir lieben es”, versichert Todd Howard.

Bethesda will viele Arten von Fortbewegung anbieten

Die Fortbewegung bereite Bethesda noch Schwierigkeiten: “Fortbewegung ist definitiv der schwierige Part. Das gebe ich zu. Wegen der Größe der Welt und weil du dich so viel bewegst. Im Moment greifen wir auf die Teleportmechanik zurück, aber wir experimentieren auch mit anderen Fortbewegungsarten,” sagt Todd Howard. Das Studio will sich für das Spiel nicht auf eine Fortbewegungsart festlegen, im Gegenteil: “Unsere Absicht ist, so viele Fortbewegungsarten wie möglich anzubieten, weil jeder anders darauf regiert.”

Wann das Spiel erscheinen wird, ist immer noch unklar. Dasselbe gilt für die Frage, ob Fallout 4 VR für Oculus Rift kommt. Derzeit scheint das eher unwahrscheinlich. Der Eigentümer von Bethesda Softworks, Zenimax, befand sich bis vor kurzem in einem Rechtsstreit mit Oculus VR, infolgedessen die Facebook-Tochter zu einer Strafzahlung von 500 Millionen US-Dollar verurteilt wurden. Beide Parteien haben angekündigt, den Fall weiterzuziehen.

Es bleibt zu hoffen, dass das Spiel dennoch für Oculus Rift erscheint. Bekannte AAA-Titel wie Fallout 4 VR und Resident Evil 7 haben ohne Zweifel das Potenzial, eine große Käuferschicht für Virtual Reality zu begeistern und den Verkauf von VR-Brillen anzukurbeln.


| Featured Image: Bethesda Softworks | Source: Glixel

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