Update:

Laut der Webseite The Verge ist Samsungs Augmented-Reality-Emoji “nicht ansatzweise so präzise” wie das Animoji-Feature des iPhone X. Das liegt an der fehlenden 3D-Kamera: Erfasst werden nur rund 100 Punkte im Gesicht, mit denen dann ein 3D-Charakter erstellt wird, der wiederum in 18 animierte GIF-Sticker gegossen wird. Der Charakter kann mit Frisuren, Brillen und Outfits individualisiert werden. Die Sticker sind wie ein herkömmliches Emoji über die Smartphone-Tastatur zugänglich.

Zum Vergleich: Die spezielle 3D-Kamera des iPhone X wirft rund 30.000 unsichtbare Punkte ins Gesicht des Nutzers, die der Infrarotkamera als Referenzpunkte für die Tiefenmessung dienen. So sollen rund 50 Gesichtsmuskeln in Echtzeit erfasst und auf einen digitalen Charakter übertragen werden können.

Wer schon eine mobile Samsung- oder Google-Brille hat, muss nicht erneut investieren: Das Galaxy S9 und das S9+ sind mit den Vorjahresversionen der Gear-VR-Brille und von Google Daydream kompatibel.

Letzte Aktualisierung am 20.03.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Ursprünglicher Artikel vom 25. Februar 2019:

Das Galaxy S9 bietet auf einem Gesichtsscan basierte Augmented-Reality-Emojis, ähnlich den Animojis beim iPhone X.

Die Huffington Post veröffentlichte offenbar zu früh einen Artikel (mittlerweile entfernt), der Samsungs neue Augmented-Reality-Smileys beschreibt. Ähnlich wie beim iPhone X bietet die Frontkamera des Galaxy S9 eine 3D-Scanfunktion für das eigene Gesicht. Dieser 3D-Scan dient dann als Grundlage für ein animiertes Emoticon, das beispielsweise über Messenger versandt werden kann. Die Funktion soll “Intelligent Scan” heißen.

GIF

Anders als Apple benutzt Samsung kein spezielles 3D-Kamerasystem, sondern verlässt sich auf die optische Frontkamera. Ergänzend unterstützt das Samsung S9 Googles AR-Initiative ARCore. Zum Mobile World Congress veröffentlicht Google die Software in der Version 1.0 und rollt sie offiziell für 13 Smartphones aus.

Laut dem bekannten Smartphone-Leaker Evan Blass wird das S9 rund 840 Euro kosten. Das größere S9+ soll an der 1000-Euro-Marke kratzen. Veröffentlicht werden beide Geräte im März. Erste Eindrücke des S9 gibt es im ebenfalls im Vorfeld geleakten offizellen Launch-Video unten.

Ob die neue Galaxy-Generation weitere Augmented-Reality-Funktionen bietet und wie sich Samsung hinsichtlich der Oculus-Kooperation zu Samsung Gear VR positioniert, können Interessierte ab 18 Uhr im Livestream verfolgen. Voraussichtlich wird das S9 so wie das Vorgängermodell S8 sowohl Gear VR als auch Googles Virtual-Reality-Brille Daydream unterstützen.


Tagesaktuelle und redaktionell ausgewählte Tech- und VR-Deals: Zur Übersicht
VRODO-Podcast #111: Astrobot, VR-Isolation und Quest-Zielgruppe | Alle Folgen anhören


Unsere Artikel enthalten vereinzelt sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir eine kleine Provision. Der Kaufpreis bleibt gleich.