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Gear VR: Animierte VR-Serie “Raising a Rukus” ab sofort verfügbar

von Matthias Bastian25. Mai 2017

Update vom 25. Mai 2017:

Raising a Rukus ist ab sofort bei Oculus Home für Gear VR verfügbar. Die erste Episode kostet 3,99 Euro und dauert rund zwölf Minuten. Eine Szene kann außerdem aus der Perspektive jedes Zwillings erlebt werden.

Die zuvor versprochene Pixar-Qualität wird leider weder bei Handlung, Design oder der grafischen Darstellung erreicht. Für ein jüngeres Publikum könnte die nett erzählte Story dennoch unterhaltsam sein, sofern der Magen stabil ist. Denn Raising a Rukus geizt nicht mit schnellen Kamerafahrten – zum Teil rückwärts – und Drehungen.

Nervig ist der lange Installations- und Initialisierungsprozess der App. Hier sollte man gut 30 Minuten einplanen (getestet mit dem Galxy S6, das überhitzte).

Ursprünglicher Artikel vom 28. März 2017: Animierte Serie “Raising a Rukus” soll Pixar-Qualität für die VR-Brille bieten

Die Virtual Reality Company (VRC) arbeitet an “Raising a Rukus” – einer animierten Virtual-Reality-Serie, die Pixar-Niveau erreichen soll. Die Produktion erscheint sowohl in Kinos als auch für die VR-Brille.

“Raising a Rukus” erzählt die Geschichte eines Zwillingspaars, das gemeinsam mit ihrem trolligen Hund Rukus durch magische Welten reist und Abenteuer erlebet. Das Format ist als Serie angelegt, jede Episode dauert circa zwölf Minuten.

Im Frühling geht es in Kinos in Kanada los. Im Laufe des Sommers soll die Produktion weiter ausgerollt werden und auch für VR-Brillen erscheinen.

Einige der Folgen bieten eine verzweigte Handlung, sodass der Zuschauer dazu eingeladen wird, die Geschichte mehrfach anzusehen. Mitunter kann man die Geschichte sowohl aus Perspektive der Schwester als auch des Bruders erleben.

VRCs Mitgründer und Oscar-Gewinner (Avatar, Design) Robert Stromberg vergleicht die neue Serie mit einem Kurzfilm von Pixar, allerdings mit deutlich gesteigertem Mittendrin-Gefühl.

Steven Spielberg half bei der Entwicklung

Strombergs Unternehmen bekam seit der Gründung über 25 Millionen US-Dollar von Investoren, kooperiert unter anderen mit Steven Spielberg, der die Entwicklung der neuen Serie als Kreativberater unterstützte. Kurios: Unter anderem investierte der Metallica-Sänger James Hetfield in das Startup.

Stromberg glaubt nicht an einen Über-Nacht-Erfolg des neuen Mediums. Er spekuliert vielmehr, dass sein Startup eine optimale Ausgangssituation haben könnte, wenn der Mainstream zur VR-Brille greift. “Wenn die Sonne für VR aufgeht, dann sind wir da”, sagt Stromberg zu Variety.

Dass die Virtual Reality diesen Punkt womöglich nie erreichen könnte, schließt er aus. “VR ist zu mächtig, um zu verschwinden. Mit der Zeit werden die Menschen diese Macht erkennen.”

Das bislang bekannteste Projekt der Virtual Reality Company ist die VR-Erfahrung “The Martian VR”, bei der man für ein paar Minuten in die Rolle des Marsastronauten Mark Watney aus dem Film “Der Marsianer” schlüpft.

| Featured Image: Virtual Reality Company

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