Endlich: Google bringt die hervorragende YouTube VR-App für eine Oculus-Brille. Den Anfang macht Samsung Gear VR.

Googles native YouTube-VR-App ist die vielleicht stärkste Streaming-Anwendung am Markt. Im März 2017 gab das Unternehmen bekannt, dass mehr als 50 Prozent der Daydream-Nutzungszeit für YouTube-Videos verwendet wird.

Laut Google stehen derzeit über 800.000 VR-“Erfahrungen” bei YouTube bereit. Das Unternehmen will in der nächsten Zeit weitere exklusive Inhalte hinzufügen. Kein Wunder also, dass Google lange Zeit auf mobile Exklusivität für die eigene Daydream-Plattform bestand.

Mit der ist es jetzt vorbei: YouTube VR erscheint im Laufe der Woche im mobilen Oculus Store und ist kostenlos für Samsung Gear VR verfügbar. Bislang waren YouTube-Videos nur umständlich über den Browser ansehbar.

Oculus-Go-Besitzer müssen sich gedulden und weiter auf die Browser-Variante setzen: Obwohl Gear VR und Facebooks neue VR-Brille für gewöhnlich problemlos untereinander kompatibel sind, wird YouTube VR vorerst nur für Gear VR angeboten.

Eine Sprecherin von Google stellt in Aussicht, dass die Go-Version nachgereicht wird: YouTube VR solle für so viele VR-Brillen wie möglich verfügbar sein. Weitere Plattformen seien in Arbeit. Zuvor veröffentlichte Google die YouTube-App bei Steam für HTC Vive (startet mit Oculus Rift) und Playstation VR.

Kommentarräume statt Kommentarspalte

Außerdem aktualisiert Google die YouTube-VR-App mit einer Social-Funktion, die schon im Mai 2017 in Aussicht gestellt wurde: Nutzer können Videos gemeinsam in Gruppen von bis zu vier Personen anschauen und sich dabei unterhalten.

Sie haben die Wahl, ob sie ihre Streams synchronisieren und gemeinsam dasselbe Video ansehen oder jeweils ein eigenes Video. Die neue Funktion heißt “Gemeinsam ansehen” (Watch together) und kann unter der Videosteuerung aktiviert werden.

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Mit VR180 startete Google im vergangenen Sommer eine Initiative, die es jedermann ermöglichen soll, für die VR-Brille geeignete 3D-Videos mit einem 180-Grad-Sichtfeld zu drehen. 180 Grad deshalb, da YouTube-VR-Schauer ohnehin fast nur nach vorne sehen.

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