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Gear VR: Samsung startet ab Juni kostenloses Live-Streaming-Angebot

von Matthias Bastian30. Mai 2017

Telepräsenz-Streaming mit der VR-Brille könnte Menschen zukünftig das Gefühl geben, bei jedem Event in der ersten Reihe zu stehen. Für Virtual Reality ist es derzeit das Anwendungsszenario mit dem größten Mainstream-Potenzial. Mit dem “VR Live Pass” weitet Samsung das eigene Angebot in diesem Bereich aus.

Samsung führt den “VR Live Pass” für Gear VR weltweit in 45 Ländern ein. Er wird ab Anfang Juni kostenlos über Samsungs hauseigene App “Samsung VR” verteilt und findet somit außerhalb des Oculus-Ökosystems statt, das bislang fix mit Gear VR verknüpft ist.

Produktionspartner sind die Kampfsportliga UFC, X Games und Live Nation. Ausgewählte Events der Veranstalter werden live in die Virtual-Reality-Brille gestreamt.

“Diese Partnerschaften helfen uns dabei, Fans neue Erfahrungen zu verschaffen, die eigentlich unmöglich scheinen”, sagt Samsungs Marketing-Chef Younghee Lee. Mit dem VR Live Pass hätten Fans die Gelegenheit, Live-Events beizuwohnen, ohne physisch vor Ort sein zu müssen.

Das Streaming-Angebot startet am 3. Juni mit einem UFC-Event in Rio de Janeiro. Neben dem eigentlichen Fight werden die Highlights vor und nach dem Kampf gezeigt.

Ab dem 13. bis zum 16. Juli wird der BMX-Wettkampf von den X Games in Minneapolis (USA) übertragen. Im August zeigt Samsung gemeinsam mit dem Anbieter Live Nation ein Live-Konzert “mit einem internationalen Künstler”.

Letzte Aktualisierung am 18.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Auf NextVR folgen viele andere Unternehmen

Das US-Startup NextVR gehört beim Virtual-Reality-Streaming zu den führenden und bestfinanzierten Anbietern. In den letzten zwei Jahren konnte das Unternehmen zahlreiche Events in guter 3D-Qualität in die VR-Brille streamen.

Das Unternehmen sagt vorher, dass VR-Streams in fünf Jahren einen Realitätsgrad erreichen, bei dem sie nicht mehr von der Wirklichkeit zu unterscheiden sind. Ein technisch limitierender Faktor seien derzeit noch die aktuellen VR-Brillen aufgrund einer zu geringen Auflösung.

| Featured Image: Samsung

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