In einem Youtube-Video unterhalten sich die beiden God-of-War-Entwickler David Jaffe und Cory Barlong über die martialische Spielereihe. Am Ende kommen sie auf Virtual Reality zu sprechen: Jaffe gibt sich als großer Fan des Mediums zu erkennen, während Barlong erklärt, weshalb er Virtual Reality scheut.

Jaffe war maßgeblich an der Entwicklung der ersten beiden God-of-War-Teile und der Twisted-Metal-Rennspielserie beteiligt. Heute leitet er sein eigenes Studio. Barlog wirkte an den ersten drei God-of-War-Spielen für Playstation 2 und 3 mit und war Kreativleiter beim jüngsten, von Spielern und Kritikern gefeierten, fünften Teil der Reihe. Das Spiel wurde von Sonys Santa-Monica-Studio entwickelt.

Im Gespräch fragt Jaffe Barlog, ob er ein VR-Spiel entwickeln würde. “Ich weiß es nicht. Wer weiß was, die Zukunft bringt”, sagt Barlog. Daraufhin erklärt er sein Zögern: “Mir wird unter der VR-Brille noch immer jedes Mal schlecht. Ich habe Farpoint gespielt, das unglaublich cool ist mit dem Aim Controller, aber von der künstlichen Fortbewegung wurde mir übel.”

Lobpreis der Präsenz

Jaffe wirbt für raumfüllende Virtual Reality als Gegenmittel zur VR-Übelkeit: “Wenn du es einmal ausprobiert hast, willst du nicht mehr zurück.” Dann verleiht er seiner Faszination für das Medium Ausdruck: “Virtual Reality begeistert mich so sehr, dass ich nur noch VR-Spiele entwickeln würde, wenn ich die Möglichkeit hätte. So transformativ kann eine gute VR-Erfahrung sein.”

Den Ausschlag für seine VR-Begeisterung gab eine Szene aus Resident Evil 7, die ihn Präsenz spüren ließ: “Es gibt diesen Moment, da sitzt du im Sumpf und es gibt keine Monster oder dergleichen um dich herum. Ich saß einfach nur da und hielt mich an diesem Ort auf, hörte den Fröschen beim Quaken zu und beobachtete die Glühwürmchen. Das war eine meiner besten Spielerfahrungen überhaupt. Es war, als wäre ich da”, sagt Jaffe.

Wenn er könnte, würde er ein VR-Horrorspiel machen. Einen Schauplatz hat er schon im Kopf: Das vom Hurrikan Katrina verwüstete New Orleans. “Ich würde gerne einen Horrortitel mit Tauchsequenzen machen, in dem man auf einem Boot unterwegs im überfluteten New Orleans unterwegs ist. Eine übernatürliche Version von ‘Der Weiße Hai’, sozusagen.”

| Featured Image: SIE Santa Monica | Via: Venturebeat

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