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Google Daydream: Ab sofort können alle Entwickler Apps veröffentlichen

von Tomislav Bezmalinovic26. Januar 2017

Bis vor Kurzem konnten nur ausgewählte Entwickler Apps für Google Daydream veröffentlichen. Google hat diese künstliche Beschränkung nun aufgehoben und erleichtert Entwicklern den Zugang zum App Store.

Seit September mussten sich VR-Entwickler beim “Daydream Access Program” anmelden, wenn sie Apps für Google VR-Plattform veröffentlichen wollten. Das Programm diente einem engeren Zusammenarbeit zwischen Google und der Entwicklergemeinschaft. Das Unternehmen wollte damit sicherstellen, dass zum Markstart lediglich hochwertige und fehlerfreie Anwendungen für die VR-Plattform erscheinen.

Google hat diese künstliche Beschränkung nun aufgehoben und erleichtert VR-Entwicklern die Einsendung und Zertifizierung von VR-Apps. Wie der Veröffentlichungsprozess im Detail aussieht, wird hier erklärt. Google hat auch eine Liste von Qualitätskriterien für VR-Apps veröffentlicht. Die Kriterien betreffen unter anderem das Design, die Funktionalität und die Performance der App. Wer diese Kriterien einhält, hat eine bessere Chance, seine Software in Googles App Store zu platzieren.

Durch den erleichterten Zugang zum App Store dürfte das Software-Angebot der VR-Plattform in Zukunft stärker wachsen, der Qualitätsstandard dürfte hingegen eher fallen.

Die Zahl an Smartphones, die Daydream unterstützen, ist noch recht überschaubar: Neben Googles eigenen Smartphones, dem Pixel und Pixel XL, unterstützen Lenovos Moto Z, Moto Z Droid und Moto Z Force Droid, ZTEs Axon 7, Huaweis Mate 9 Pro und das Mate 9 Porsche Design, sowie das kommende Zenfone AR von Asus den VR-Standard. Samsung, LG und HTC wollen demnächst ebenfalls Smartphones auf den Markt bringen, die fit für Daydream sind.

| Featured Image: Google

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