Biologiestudierende in einem Online-Studiengang der Universität Arizona sollen sich Wissen in VR-Laboren aneignen. Für die Kurse gibt es Credit Points.

Gemeinsam mit dem auf VR-Bildung spezialisierten Unternehmen Labster bringt Google Virtual-Reality-Labore an US-Universitäten. Studierende in technischen Studiengängen und der Naturwissenschaften sollen so ihre Laborexperimente durchführen.

Online-Studierende der Biowissenschaften an der Universität Arizona können in virtuellen Laboren 30 Lektionen absolvieren zu Molekular- und Zellbiologie, Ökologie und Tierphysiologie. VR-Laboranten bekommen für ihre Experimente dieselbe Anzahl Credit Points wie Kommilitonen im realen Labor. Das Programm findet erstmals statt.

Hintergrund der Aktion ist, dass es für Studierende offenbar schwierig sein kann, ausreichend Zeit in einem realen Labor zu verbringen, zum Beispiel wenn sie außerhalb der Stadt leben oder rein digital studieren. Die Laborarbeit kann jedoch verpflichtend sein, um im Studium voranzukommen.

VR-Labor kennt keine physischen Grenzen

Laut Google können in Virtual Reality Experimente stattfinden, die in einer physischen Umgebung nicht möglich sind, zum Beispiel die Manipulation von DNA auf der Molekularebene oder die virtuelle Reise auf einen Exoplaneten.

In der VR-Simulation kann außerdem die Zeit manipuliert werden, um Resultate schneller zu erzielen oder Fehler zu korrigieren. Feedback auf die Experimente gibt es unmittelbar in der Anwendung.

Weitere Universitäten in den USA und Europa sollen zeitnah ebenfalls VR-Labore anbieten. Google möchte das Programm auch auf Schulen ausweiten. Interessierte finden hier weitere Informationen.

Die Labster-App kann hier heruntergeladen werden. Der volle Funktionsumfang steht nur mit einer entsprechenden Lizenz zur Verfügung. Die App ist kompatibel mit den Daydream-VR-Brillen View und Mirage Solo.

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