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Google sucht neue Mitarbeiter für Virtual und Augmented Reality

von Matthias Bastian12. März 2017

Update vom 12. März:

Weitere Stellenausschreibungen liefern neue Hinweise dafür, dass Google deutlich mehr plant als Daydream View und an neuen Virtual- und Augmented-Reality-Endgeräten arbeitet. Das Unternehmen sucht für die VR/AR-Division Kollegen, die ein Gerät aus der prototypischen Phase hin zu einem kommerziellen Produkt überführen können.

Der kommende technischer Leiter für Virtual Reality soll unter anderem dazu in der Lage sein, neue Architekturen für Virtual-Reality-Produkte zu definieren und Fabrikanlagen im Ausland zu inspizieren.

Ein “Hardware Validation Manager” ist für die Qualitätssicherung zuständig und soll ein Team aufbauen, das “tragbare Geräte und Virtual/Augmented-Reality-Produkte” optimiert. Der neue Mitarbeiter soll mit internen und externen Ingenieuren und Partner kooperieren, um Produkte in die Massenproduktion zu bringen.

| Via: Road to VR

Ursprünglicher Artikel vom 24. Januar 2017: Google sucht einen “VR Hardware System Architekten” – kommt die Highend-Brille?

Seit wenigen Wochen ist Googles neue Smartphone-Brille Daydream View am Start. Den Gerüchten rund um eine mögliche Highend-Lösung setzt das allerdings kein Ende.

Für das hauseigene VR- und AR-Team sucht Google reichlich Personal, um Stellen im Bereich der Entwicklung, Produktion und Herstellung zu besetzen. Die auffälligste Ausschreibung ist wohl jene nach einem “VR Hardware System Architect”.

Der hat die Aufgabe, ein Produkt zu entwickeln, das potenziell “von Millionen Menschen” genutzt wird. Er soll neue Anwendungsszenarien für VR finden und eine Chiparchitektur passend zu den Anforderungen entwickeln. Das Ziel der Bestrebungen von Googles Hardware-Team sei es, die Interaktion zwischen Mensch und Computer schneller, mächtiger und nahtloser zu machen.

Die Gerüchte um eine Highend-Brille von Google halten sich hartnäckig

Bereits Ende Oktober letzten Jahres berichtete das US-Magazin Endgadet, dass Google an einer Mixed-Reality-Brille samt Eye-Tracking arbeitet. Das Gerät soll – im Gegensatz zu Googles bisherigen VR-Projekten – ohne Smartphone und externe Zuspieler auskommen. So eine Hardware könnte ein potenzieller Konkurrent für Hololens sein oder die Antwort auf Facebooks kabellosen Oculus-Rift-Prototyp “Santa Cruz”.

Ebenfalls im vergangenen Oktober berichtete die US-Webseite The Drum über ein kabelloses Virtual-Reality-Gerät, das von der FCC freigegeben wurde, der US-amerikanischen Zulassungsstelle für Kommunikationsgeräte. Antragssteller war Mike Jazayeri, der in Googles VR-Gruppe für das Produktmanagement zuständig ist.

Die ersten Gerüchte zu Googles Highend-Ambitionen tauchten bereits im Februar 2016 auf. Damals vermeldete das Wall Street Journal, dass Google sowohl an einer Lowend- als auch einer Highend-Variante für Virtual Reality arbeitet. Die Lowend-Brille entpuppte sich später als Daydream View.

Ein weiteres Indiz für Googles weitreichende VR- und AR-Pläne: Das Unternehmen kaufte im Oktober 2016 die Eyetracking-Spezialisten von Eyefluence. Der Gründer Jim Marggraff sprach vor der Übernahme davon, dass sein Unternehmen mit namhaften Brillenherstellern zusammenarbeitet.

| Featured Image: Google | Via: Road to VR

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