Update vom 30. Oktober 2017:

Die Version für HTC Vive und Oculus Rift ist ab sofort kostenlos bei Steam verfügbar.

Ursprünglicher Artikel vom 29. Oktober 2017:

Mit dem begehbaren Virtual-Reality-Film “Son of Jaguar” bringt Google ein neues VR-Video-Highlight für HTC Vive und Oculus Rift.

In Son of Jaguar schlüpft man in die Rolle eines mexikanischen Wrestlers, dem das Schicksal nicht wohlgesonnen ist und der um die Zuneigung seiner Familie kämpft. Der rund achtminütige Comicfilm wird komplett aus der Ich-Perspektive erlebt. Regisseur ist der mehrfach für seine Animationsfilme prämierte Jorge Gutiérrez. Produziert wurde das Video von Googles Spotlight-Stories-Team und dem Animationsstudio Reel FX.

Eine erste Version ist ab sofort exklusiv für Pixel-2-Besitzer über Googles Spotlight-Stories-App für Android verfügbar. In den kommenden Tagen erscheint der Film in der Spotlight-Stories-App für alle Smartphones (iPhone) und bei Google Daydream.

HTC Vive und Oculus Rift glänzen gegenüber dem 360-Video für das Smartphone mit voller Bewegungsfreiheit im Raum. Der begehbare Comicfilm dürfte auch Highend-VR-Puristen begeistern, wenn Google die Qualität früherer Produktionen wiederholen kann.

Oscar-nominierter VR-Film diente als Inspiration

Schon der letzte VR-Film von Googles VR-Studio “Pearl” war ein echtes Highlight. Eine 2D-Version des Kurzfilms wurde sogar für einen Oscar nominiert. Produzent Patrick Osborne schnitt die Monitoradaption aus dem 360-Grad-Material zusammen.

Mit HTC Vive und Oculus Rift wird Pearl vom einfachen 360-Video zu einem raumfüllenden VR-Erlebnis. Wer den Kurzfilm noch nicht gesehen hat, kann ihn kostenlos bei Steam herunterladen.

Pearl diente Gutiérrez als Inspiration für Son of Jaguar: “Ich war sehr skeptisch bei Virtual Reality, bis ich eines Tages Patrick Osbornes ‘Pearl’ sah”, räumt er gegenüber der Webseite Variety ein. “Ich war gerührt und nahm mir vor, einen eigenen VR-Film zu drehen.”

Gutiérrez Highlight bei der Produktion von Son of Jaguar war, dass er “im eigenen Kopf herumlaufen” und seine Charaktere treffen konnte. “Als Kind habe ich davon geträumt und jetzt ist es möglich”, sagt Gutiérrez. “Ich bin immer an den TV gerannt und habe das Glas berührt und versucht, in den Film zu gelangen, weil diese Welten so unglaublich aussahen.”

| Featured Image: Google Spotlight Stories

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