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GoPro bietet Starterpaket für 360-Filmer

von Matthias Bastian20. April 2016
Tech Facts / Datenblatt
Preis

5.399 Euro

Release

Vorbestellung seit April 2016
Versand für den 17. August geplant

Größe und Gewicht

120 mm x 120 mm x 120 mm
um die 950 Gramm

Display

kleines Display an jeder GoPro

Auflösung

- 2,7K 4:3/30 fps (7940x3970)
- 2,7K 4:3/25 fps (7940x3970)
- 1440p/60 fps (5638x2819)
- 1440p/50 fps (5638x2819)

Bilder pro Sekunde (fps)

max. 60 fps

Sichtfeld

Pro Linse: 149.2°

Steuerung

1 Smart Remote zur Fernsteuerung

Sound

- Format: 48 kHz-Abtastrate, AAC-Komprimierung
- Automatische Verstärkungsregelung mit Multiband-Kompressor
- Integriertes Mikrofon: Mono mit hohem Dynamikbereich
- Externes Mikrofon:
Unterstützt Stereo mit 3,5 mm Mikrofonadapter Hochwertiger ADC (Analog-Digital-Wandler)

Anschlüsse

6 Mini-USB-Anschlüsse

Stromquelle

Lithium-Ionen-Akku
Bewertet mit 1160 mAH, 3,8 V, 4,4 Wh

Arbeitsspeicher

- 6 Mikro-SD-Speicherkarten
- Unterstützt bis zu 64 GB Kapazität

Video Format

H.264 codec, .mp4- Dateiformat, 45 Mb/s (Protune™ 60 Mb/s)

Bildsensor

12 MP

ISO-Empfindlichkeit

6400 (Videos)
800 (Fotos)

Belichtungskorrektur von -2.0 bis +2.0

Features

- Auto Low Light
- Nachtaufnahmen
- Serienbildfunktion
- Zeitraffer

Viele 360-Filmer arbeiten mit bis zu sechs GoPro-Kameras, um immersive Videos zu schießen. Nicht etwa aus Begeisterung für die kleinen Action-Cams, sondern weil es noch an brauchbaren Alternativen fehlt.

Denn die GoPro-Rigs bieten im Preis-Leistungs-Verhältnis noch immer die beste Bildqualität und Auflösung und sind gut platziert zwischen günstigen, aber für den professionellen Gebrauch unbrauchbaren One-Shot-Lösungen wie Samsung Gear 360 oder der Rico Theta S, und teuren High-End-Kameras wie Nokias Ozo, dem Odyssey-Rig von GoPro und Google oder Facebooks neuer VR-Kamera “Surround 360”.

Die verhältnismäßig gute Bildqualität erkauft man sich als GoPro-Filmer aber teuer, denn komfortabel ist das Setup nicht: Man muss mit bis zu sechs einzelnen SD-Karten hantieren, die kleinen Kameras überhitzen schnell und neigen zu Ausfällen. Besonders zukunftssicher ist die GoPro-Lösung auch nicht, denn die Action-Cams produzieren keine 3D-Aufnahmen. Dabei ist gerade der 3D-Effekt bei immersiven Videos in 360-Grad ein entscheidender Pluspunkt. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis ein Kamerahersteller die GoPro-Rigs als Standard ablöst, vielversprechende Ansätze gibt es bereits.

Anstatt also nun eine Lösung zu präsentieren, die ambitionierte 360-Filmer wirklich begeistert, möchte GoPro lieber noch mehr Action-Cams verkaufen. Das neue 360-Grad-Rig “Omni” besteht aus sechs GoPro-Hero-4-Black-Kameras (Stückpreis liegt bei rund 440 Euro) sowie einer neuen Plastikhalterung, die die Linsen der GoPros perspektivisch korrekt für 360-Aufnahmen ausrichtet.

Letzte Aktualisierung am 4.12.2016 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Als Zubehör gibt es unter anderem einen USB-Hub, SD-Karten-Leser, eine Fernbedienung sowie ein Softwarepaket von Kolor inklusive der Stitching-Software Autopano Video Pro und Autopano Giga. Zusammengerechnet kostet das 360-Starterpaket 5.399 Euro, der Versand ist kostenlos. Wer die GoPro-Kameras schon besitzt, kann das Omni-Rig für 1.699 Euro auch einzeln kaufen. Vorbestellungen nimmt GoPro im offiziellen Store entgegen.

In Ergänzung zum neuen Omni-Rig launcht GoPro auch eine eigene Videoplattform speziell für 360-Videos. “GoPro VR” gibt es sowohl im Web als auch als App für Android und iOS.

So schaut sie aus, die neuste Plastikhalterung für GoPro-Kameras. Bild: GoPro

So schaut sie aus, die neuste Plastikhalterung für GoPro-Kameras. Bild: GoPro

| Featured Image: GoPro | Source: GoPro