Update vom 31. Juli 2018:

Die VR-Version von Hellblade: Senua’s Sacrifice ist ab sofort bei Steam erhältlich und unterstützt HTC Vive und Oculus Rift. Der Preis beträgt 29,99 Euro. Im Humble Store gibt es das Spiel sogar schon für 17,99 Euro. Wer das Spiel bereits gekauft hat, kann den VR-Modus kostenlos herunterladen.

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145 Bewertungen

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Update vom 26. Juli 2018:

Entwickler: “Keine PSVR-Version”

Die VR-Portierung kommt leider nicht für Playstation VR. Das schreiben die Entwickler via Twitter. Der Grund: Die VR-Version sei für Highend-PC-Systeme entwickelt worden (siehe Artikel unten).

Ursprünglicher Artikel vom 26. Juli 2018:

Hellblade: Kultiges PC-Spiel kommt für Oculus Rift und HTC Vive

Das Entwicklerstudio Ninja Theory versucht sein Glück mit einer inhaltlich unveränderten VR-Portierung der Monitorversion von „Hellblade: Senua’s Sacrifice“.

Hellblade: Senua’s Sacrifice ist kein Spiel wie jedes andere, weil die Spielheldin Senua nicht wie jede andere ist: Sie ist schizophren.

Die vielen Stimmen, die sie hört, begleiten und kommentieren laufend ihre Reise in die eigenen Erinnerungen und Wahnvorstellungen – ein ungewöhnliches Spielerlebnis. Die Handlung ist vielschichtig und macht Hellblade zu einem besonderen Titel, der unterhalten und gleichzeitig Verständnis schaffen will für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Hellblade glänzt mit einer ungemein dichten Atmosphäre und einer tollen Grafik. Insbesondere Senuas Mimik wurde mit viel Aufwand von einer echten Schauspielerin auf die virtuelle Figur übertragen. Das Spiel wurde seit der Veröffentlichung im August 2017 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

GIF Das Entwicklerstudio Ninja Theory überträgt reale Darstellungen in Echtzeit auf virtuelle Charaktere.

VR-Modus kostenlos für Besitzer

Wer die Steam-Version von Hellblade schon besitzt, kann den VR-Modus ab dem 31. Juli kostenlos herunterladen. Alle anderen können das Spiel für rund 30 Euro kaufen. Die VR-Version wird auch im Oculus Store für Oculus Rift angeboten.

Die auf dem Monitor schon aufwendige Grafik benötigt in der VR-Darstellung allerdings einen überdurchschnittlich schnellen PC: Ninja Theory empfiehlt mindestens eine Nvidia GTX 1080 oder eine AMD Radeon RX 580 sowie einen Prozessor der Klasse Intel i5 3570K oder AMD FX-8350 und 8 GB Arbeitsspeicher.

Das Spiel wird unverändert in die Virtual Reality übernommen. Das bedeutet: Gespielt wird mit dem Gamepad, den Oculus-Touch-Controllern als Gamepad oder mit Maus und Tastatur. Gesteuert wird Senua aus der dritten Perspektive. Die Fortbewegung ist fließend.

Ninja Theory ist an anderer Stelle bereits in VR investiert: Das Studio entwickelt für die Mixed-Reality-Spielhalle The Void die Horrorerfahrung Nicodemus.

In einem aktuellen Interview zeigte sich Ninja Theorys Kreativdirektor Tameem Antoniades überzeugt davon, dass die VR-Brille zum dominanten Spielemedium wird. Allein es dauert noch ein wenig: “Jeder aktuelle Kritikpunkt an Virtual Reality wird zerschlagen, sobald wir die dritte Generation VR-Brille erreichen.”

| Featured Image: Ninja Theory | Source: Road to VR

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