Ein paar Jahre war es in Arbeit, jetzt stellt der YouTuber Sting TV sein unfassbar detailliertes VR-Flugcockpit Marke Eigenbau in einem ausführlichen Video vor.

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Das Cockpit ist ein detailgetreuer Nachbau des Innenlebens eines Kampffliegers “F/A-18 Hornet”. Als Simulationssoftware nutzt der YouTuber den Flugsimulator DCS World, der Oculus Rift und HTC Vive unterstützt.

Die eher geringe Auflösung der VR-Brille stört ihn nicht, der 3D-Effekt sowie die korrekt dargestellten Größenverhältnisse sind für seine Simulationsgelüste relevanter. “Virtual Reality ist da”, meint der YouTuber. “Ich würde niemals wieder einen normalen Monitor benutzen.”

Ein paar Jahre war es in Arbeit, jetzt stellt der YouTuber Sting TV sein unfassbar detailliertes VR-Flugcockpit Marke Eigenbau in einem ausführlichen Video vor.

Blick von oben. Bild: Screenshot Sting TV

Das Cockpit sei “nicht besonders schwer” zu bauen. Mit ausreichend Zeit und Begeisterung könne es jeder bauen, die grundlegenden Materialien kommen aus dem Baumarkt. Das Cockpitglas stammt allerdings von einer realen Hornet.

Die Knöpfe im Cockpit sind leider nicht mit Funktionen belegt, auch Handtracking gibt es nicht. Gesteuert wird der virtuelle Jet über Blicke und einen zentralen Knopf am Steuerknüppel sowie eine Maus am rechten Bein.

Die Immersion soll das Cockpit durch das haptische Element dennoch deutlich steigern: Zum Beispiel sitzen die Haltebügel im realen Cockpit ungefähr an der gleichen Stelle wie im virtuellen, das hilft beim Umsehen in VR. Und die Ellenbogen stoßen wie in einem echten Kampfflieger an die Seitenbleche, wenn man sie zu weit ausfährt.

Flugsimulationen seien das beste Hobby überhaupt: “Man behält seine Freunde, wenn man umzieht, man verletzt sich nicht und wenn man mal alles beisammen hat, dann ist es nicht mal mehr teuer.”

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