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Hololens: Update zu “Galaxy Explorer”

von Carolin Albrand15. Februar 2016

Vor wenigen Tagen erst konnte das App-Konzept “Galaxy Explorer” bei Microsofts Ideenwettbewerb für Hololens den ersten Preis gewinnen. 

Dabei setzte sich “Galaxy Explorer” gegen 5.000 weitere App-Ideen für die Augmented-Reality-Brille durch. Gewählt wurde das Gewinnerkonzept von den Nutzern. Als Belohnung gibt es nun reichlich Unterstützung von den Hololens-Profis bei Microsoft, um die Augmented-Reality-App rechtzeitig für den Launch der Brille fertigzustellen und eine echte Vorzeige-Anwendung daraus zu machen. In regelmäßigen Updates dokumentieren die Programmierer und Designer den Entwicklungsprozess von “Galaxy Explorer” im Microsoft-Blog.

Konzipiert wurde “Galaxy Explorer” als Lernanwendung, bei der sich der Nutzer mit einer virtuellen Galaxie umgibt, die mit Hologramm-ähnlichen Abbildungen einen Teil des Raums ausfüllt. Nun gibt es einen ersten Eindruck davon, wie gut sich das nur aus Text und Illustrationen bestehende Konzept tatsächlich auf Hololens übertragen lässt. In einem kurzen Video und einem Bild zeigen die Entwickler, wie die virtuellen Abbildungen im Raum aussehen könnten. Die digitalen Bilder kann man nicht nur ansehen, sondern auch damit interagieren, um so beispielsweise eine bessere Vorstellung von Größenverhältnissen oder Entfernungen zu bekommen. Ausgewählt wird ein 3D-Objekt mit Blicken, anschließend kann man es mit Gesten manipulieren und verändern. In der finalen Version soll man sogar bis auf die Oberfläche eines Planeten einzoomen können.

GIF

Galaxy Explorer für Microsoft Hololens

3D-Galaxie im eigenen Wohnzimmer – so soll es aussehen. BILD: Microsoft

Die Entwicklerversion von Hololens wird ab diesem Quartal ausgeliefert und kostet rund 3.000 US-Dollar. Wer für die Brille programmieren will, muss sich mit seiner Idee direkt bei Microsoft bewerben. Ein Release für Endverbraucher ist wohl noch in weiter Ferne, denn die aktuelle Hardware ist nur ein Prototyp, der technisch noch lange nicht ausgereift und außerdem teuer in der Produktion ist. Insbesondere das Sichtfeld von nur rund 20 Grad muss für die finale Version noch grundlegend verbessert werden, damit die AR-Brille auch im Heimgebrauch wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann. Wie Microsoft sich den Heimgebrauch bei einer Sportübertragung vorstellt, zeigt ein aktuelles Konzeptvideo.

| FEATURED IMAGE: Microsoft / Jedd