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HTC fördert VR-Projekte, die der Nachhaltigkeit des Planeten zugutekommen

von Tomislav Bezmalinovic19. Januar 2017

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kündigte HTC eine neue Initiative namens “VR for Impact” an. Das taiwanesische Unternehmen stellt 10 Millionen US-Dollar für die Entwicklung von VR-Erfahrungen bereit, die helfen, die von der UN definierten Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen.

Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung sind ein globaler Aufruf, der Armut ein Ende zu setzen, den Planeten zu schützen und für Frieden zu sorgen. Die politische Agenda der Vereinten Nationen trat am 1. Januar 2016 in Kraft und gilt bis 2030. HTC möchte seinen Teil dazu beitragen und das Potenzial von Virtual Reality nutzen, um das Bewusstsein für Missstände zu stärken, Bildung zu fördern und die Menschen zum Handeln zu bewegen.

Gabo Arora, Mitgründer der VR-Initiative und Berater beim Welternährungsprogramm, schreibt in einer Pressemitteilung: „Raumfüllende VR ist ein mächtiges Werkzeug, das für immersives Geschichtenerzählen, Ausbildung und Training genutzt werden kann. Sie wird mehr Menschen ermächtigen, globale Änderungen herbeizuführen, den am stärksten Gefährdeten eine Stimme zu verleihen und Randgruppen Zugang zu neuen Möglichkeiten zu geben.“

VR-Entwickler können auf der offiziellen Internetseite der Initative ab sofort Projektideen einreichen. Das erste Projekt, das finanziell unterstützt wird, soll am „Earth Day“ am 22. April 2017 bekanntgegeben werden. Auf der Seite werden Beispiele für relevante Projekte genannt: VR-Erfahrungen, die Menschen ermöglichen, geschichtliche Ereignisse nachzuerleben, antike Ruinen zu besichtigen oder sich in andere Menschen und Schicksale hineinzuversetzen.

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