Was für Facebook die F8 und für Google die I/O ist, ist für HTC die Vive-Ökosystem-Konferenz.

Bei Twitter verkündet Vives China-Präsident Alvin Wang Graylin, dass die zweite Vive-Ökosystem-Konferenz am 25. Mai in Shenzen, China stattfindet. Die Erstausgabe gab es im März 2017. Graylin verspricht “viele Überraschungen” und setzt die Schlagworte VR, AR, 5G und KI.

Was hat HTC nach dem Vive-Pro-Marktstart noch auf Lager? Sicher wird es Neuigkeiten zu den Produkten der von Vive finanziell unterstützten Startups und Unternehmen im Vive-X-Förderprogramm geben.

Dann steht noch das westliche Veröffentlichungsdatum und der Preis für Vive Focus aus. Dass die autarke VR-Brille noch in diesem Jahr in den Westen kommt, bestätigte HTC Ende März auf der Game Developers Conference.

Möglich sind weiter strategische Partnerschaften in China, speziell im Kontext von 5G. HTC-Funktionäre betonten in der Vergangenheit wiederholt, dass das schnelle mobile Netz ein wichtiger Bestandteil der Mixed-Reality-Zukunft werden soll. 5G-Latenzen sind im Optimalfall so niedrig, dass VR- oder AR-Streaming möglich ist.

Auf dem Mobile World Congress 2018 im Februar sprach HTC-Chefin Cher Wang über einen “Supercomputer”, der via 5G-Cloud Daten in die VR-Brille streamt und so erst das volle Potenzial virtueller Welten entfaltet. Die Brillen wären dann nicht mehr von der lokal vorhandenen und im Vergleich beschränkten Rechenleistung abhängig.

Nicht erwarten sollte man hingegen konkrete Zahlen zum Marktstart von Vive Pro. HTC nannte bis heute nicht einmal Verkaufsdaten für die Original-Vive.

Nach Facebooks F8 Anfang Mai und der Google I/O ab dem 8. Mai legt HTC Ende Mai als drittes wichtiges VR-Unternehmen die Strategie für die kommenden Monate offen. Im Juni dürfte Sony auf der E3 2018 nachziehen und Neuigkeiten zu Playstation VR präsentieren.


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