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HTC Vive: Bluetooth-Upgrade und Lieferumfang der VR-Brille

von Matthias Bastian27. März 2016

Neben Oculus Rift geht auch die Vive-Brille von HTC und Valve in diesen Tagen in den Versand. Schon per E-Mail werden jetzt die ersten Vorbesteller vorgewarnt: Da ist richtig viel Zeug in der Box.

Gehört ihr auch nicht zu den Leuten, die gerne Bedienungsanleitungen lesen, um Technik aufzubauen? Nun, bei HTC Vive könnte sich der Blick in die Beipackzettel durchaus lohnen, denn die VR-Brille wird mit insgesamt 16 Einzelteilen geliefert. Und das betrifft nur die Hardware – die Software ist damit noch lange nicht installiert und konfiguriert. Plug & Play geht anders, aber immerhin braucht es nur eine einzige USB- und Video-Verbindung zum PC.

Für die finale Version der Vive-Brille konnte HTC den Nutzungskomfort zumindest etwas steigern: In den Laserboxen des Trackingsystems sind jetzt Bluetooth-Chips verbaut. Dadurch schalten die Basisstationen automatisch in Standby, sobald die VR-Brille deaktiviert wird. Außerdem können Firmware-Updates für das Trackingsystem nun drahtlos eingespielt werden. Bei den Entwicklerversionen musste man die kleinen Boxen für Aktualisierungen noch demontieren und per USB an den Rechner anschließen.

Den kompletten Lieferumfang sieht man auf dem folgenden Infografik:

HTC Vive: Der komplette Lieferumfang. BILD: HTC

HTC Vive: Der komplette Lieferumfang. BILD: HTC

A: Basisstation x2 (Werden für das Trackingsystem benötigt)
B: Synch-Kabel für Basisstationen (optional)
C: Basisstation Stromkabel x2 (man braucht eine Steckdose in der Nähe)
D: Montagekit
E: Linkbox (wird mit PC und VR-Brille verbunden, führt HDMI, USB und Strom zusammen)
F: Linkbox Montagepad
G: Linkbox Stromversorgung
H: HDMI-Kabel
I: USB-Kabel
J: Kopfhörer
K: Alternatives Gesichtspolster (schmaler)
L: Säuberungstuch
M: Anleitung
N: VR-Brille mit 3-in-1 Kabel und Audiokabel
O: Controller mit Bändel x2
P: Micro USB Ladekabel x2

Mit der Einrichtung der Software am PC wird der Nutzer nach dem Aufbau der Hardware nicht allein gelassen. Bei SteamVR gibt es zwei interaktive Tutorials für die Konfiguration des Trackingsystems und für die ersten Schritte in Virtual Reality.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind die beiden kostenlosen VR-Spiele “Job Simulator” und “Fantastic Contraption” sowie Googles Mal-App “Tiltbrush”. Weitere kostenlose Demo-Software für Virtual Reality, unter anderem “The Lab” von Valve, kann man ab Ende März bei Steam herunterladen.

Bisher ist der Versand für HTC Vive nicht offiziell gestartet, wird aber in der kommenden Woche anlaufen. Wenn alles glatt geht, sollte der Postbote dann ab dem 5. April bei den ersten Vorbestellern klingeln und die VR-Brille abliefern. Wer jetzt erst bestellt, braucht ein wenig mehr Geduld: Neue Lieferungen gibt es erst wieder ab Ende Mai.

| FEATURED IMAGE: HTC