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HTC Vive erscheint erst 2016

von Carolin Albrand28. August 2015

Bislang sollte HTC Vive Ende des Jahres erscheinen, mit dem Ziel, eine der ersten VR-Brillen auf dem Markt zu sein. Vergleichbare Brillen wie Oculus Rift oder Sony Morpheus werden nicht vor März 2016 erwartet. Jetzt sieht es aber so aus, dass auch Vive erst im kommenden Jahr erscheint. Valve räumt ein, dass nur eine geringe Anzahl der ersten kommerziellen Brillen bis Ende des Jahres verschifft werden kann. Größere Lieferungen sind erst in 2016 möglich.

Vorbestellungen des Developer-Kits beendet

Mit der kommenden Einführung der finalen Version von HTC Vive beendet Valve die Vorbestellung des Developer-Kits im August 2015. Das Developer-Kit wird bis Ende September weiter ausgeliefert. Bislang gingen ein paar hundert Geräte zu Entwicklern. Laut Valve erhielt das Unternehmen mehr als zehntausend Anfragen für eine Entwicklerversion. Das hohe Interesse an HTC Vive und die ausstehende Lieferung der Developer-Kits sind mögliche Gründe, wieso sich das Erscheinungsdatum der finalen Version verzögern könnte.

Finale Version HTC Vive mit anderem Design

Während das Tracking-System Lighthouse von Valve eine bislang einzigartige Bewegungsfreiheit bei VR-Anwendungen bietet, hat das Developer-Kit der VR-Brille noch einige Schwächen, die HTC und Valve bis zur finalen Version verbessern möchten. Die Unternehmen halten das finale Design allerdings unter Verschluss. Brian Lowe, Produktionsleiter bei HTC, äußerte sich soweit, dass die letzten Änderungen an Brille und Controllern in erster Linie die Ergonomie betreffen.

Die Verteilung des Gewichts wird besser. Die finale Version von HTC Vive wird geringfügig schmaler sein. Es geht mehr darum das Gewicht ein Stück nach hinten zu bringen. Zurzeit ist der Schwerpunkt ein bisschen zu weit vorne. Brian Lowe, Produktionsleiter HTC

Für eine bessere Gewichtsverlagerung werden die flexiblen Haltebänder gegen ein festes System ausgetauscht. Lowe vergleicht das System mit einem Fahradhelm, das in der Beschreibung an die Aufhängung von Sony Morpheus erinnert. Die graue Produktfarbe wird voraussichtlich durch weiß ersetzt und soll sich der hellen HTC-Smartphone-Serie anpassen. Funktionaler werden die Brillen durch Mikrofone und die Verwendung dünnerer Kabel, die aus der Oberseite von HTC Vive kommen.

Die Controller sind laut Lowe griffiger geworden und haben eine bessere Balance. Die Eingabefunktionen hätten sich nicht geändert.

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| SOURCE: Valve, HTC
| VIA: RoadtoVR
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