2

HTC Vive gewinnt drei weitere Awards für die beste VR-Brille 2016

von Matthias Bastian19. November 2016

Update vom 19. November 2016:

Die europäische Bild- und Tongesellschaft EISA zeichnet HTC Vive als beste VR-Brille 2016 aus und nennt die Hardware “führend, wenn es um Virtual Reality geht”. Den gleichen Titel konnte die Vive-Brille auf der Award-Show der Webseite Trusted Review gewinnen. Dort setzte sie sich gegen Oculus Rift und Playstation VR durch.

Damit nicht genug: Auch die bekannte UK-Webseite PC Advisor vergibt den Titel für die “immersivste VR-Brille” an HTC Vive.

In der Urteilsbegründung wird in allen Fällen das Trackingsystem genannt, das VR-Erlebnisse im ganzen Raum und 360-Grad ermöglicht, sowie die beiden 3D-Controller.

Noch bessere Werbung für HTC Vive machte in diesen Tagen der US-Satiriker und Comedian Conan O’Brien. Er tauchte in Googles YouTube-Labor mit HTC Vive in die Virtual Reality ein. Das Video wurde bei YouTube schon mehr als eine halbe Million Mal angeklickt und im US-TV ausgestrahlt.

Ursprünglicher Artikel vom 31. Oktober: HTC Vive gewinnt Wareable-Award für die beste VR-Brille 2016

Seit der ersten Vorstellung von HTC Vive im Frühling 2015 ist die VR-Brille der Liebling der Jurys und Kritiker. Nun erhielt das System eine weitere Auszeichnung.

Die Vive-Brille konnte bei den Tech Awards der Webseite Wareable den Award für die beste VR-Brille 2016 gewinnen. Vergeben wurde der Preis in London. In der Jury saßen unter anderem Victoria Woollaston vom WIRED-Magazin, Thomas Tamblyn von der Huffington Post, Sam Loveridge von Digitaly Spy sowie Tom Emrich von We Are Wearables. Emrich ist auch Mitorganisator der Augmented World Expo.

Die Jury begründete ihr Urteil damit, dass sich die Vive-Brille dank des Room-Scale-Trackings, der hochwertigen Software und der 3D-Controller gegenüber Playstation VR behaupten konnte.

Als beste VR-Erfahrung wurde die App “The Lab” gekürt. Das kostenlose Programm wurde zum Launch der Vive-Brille von Valve veröffentlicht und bietet zahlreiche VR-Erfahrungen innerhalb der gleichen Anwendung, von Spielen bis hin zu Lern- und Reiseerlebnissen.

Auch ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung ist The Lab einer der besten Showcases für die VR-Brille. Kaum eine App demonstriert die Vielseitigkeit des neuen Mediums auf ähnlich hohem Niveau.

Die Konkurrenz wartet nicht

Schon 2015 konnte die erste Entwicklerversion von HTC Vive auf der Gamescom den Award für die beste Hardware abstauben und sich somit gegen Oculus Rift durchsetzen. Nach der CES 2016 Anfang Januar in Las Vegas wurde die verbesserte Entwicklerversion Vive Pre von zahlreichen Techmagazinen zur besten VR-Hardware gekürt.

Dabei punktete die Vive-Brille gegenüber den Wettbewerbern in erster Linie mit dem 360-Grad-Trackingsystem Lighthouse und den beiden mitgelieferten 3D-Controllern. Man darf gespannt sein, wie sich die öffentliche Wahrnehmung verschiebt, wenn Oculus Rift ab Dezember mit Oculus Touch und einer zweiten Trackingkamera ähnliche VR-Erlebnisse wie HTC Vive bietet.

Die Touch-Controller erscheinen dann zwar mit reichlich Verspätung, bieten aber gegenüber den Vive-Stäben zusätzliche Features wie das Tracking einzelner Finger. In puncto Tragekomfort und Design ist Oculus Rift der Konkurrenz von HTC und Valve ebenfalls ein gutes Stück voraus.

Hinzu kommt, dass die Vive-Brille das Alleinstellungsmerkmal 360-Grad-Tracking via Lighthouse wohl bald verlieren wird. Die Ingenieure von Valve entwickelten das System und lizenzieren es an andere Hersteller. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis VR-Brillen auf den Markt kommen, die ebenfalls auf Lighthouse setzen.

| Featured Image: Wareable | Source: Wareable